• 06.01.2003, 13:30:20
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EU: Schweitzer für Förderung erneuerbarer Energien

De Palacio hat sich offenbar wenig mit den entsprechenden Technologien beschäftigt

Wien, 2003-01-06 (fpd) - Scharfe Kritik an den Aussagen von
EU-Energiekommissarin Loyola de Palacio, wonach es sich die EU nicht
leisten könne, auf Atomenergie zu verzichten, übte heute
FPÖ-Klubobmann Mag. Karl Schweitzer. ****

De Palacio habe sich offenbar wenig mit den Technologien für
erneuerbare Technologien beschäftigt, vermutete Schweitzer, der
darauf hinwies, daß alle Mitglieder der EU hier über gewaltige
Potentiale verfügten. Es würde gerade der EU gut anstehen, wenn sie
hier bei der Förderung Schwerpunkte setzen würde.

Wie Schweitzer weiter ausführte, stecke etwa die Nutzung der
Sonnenenergie in vielen Bereichen nach wie vor in den Kinderschuhen,
obgleich es hier enorme Potentiale gebe, wie auch bei der Windenergie
und der Wasserenergie. Man müsse aber nicht nur Rahmenbedingungen für
diese Energien schaffen, sondern vor allem Rahmenbedingungen dort, wo
am meisten möglich sei, nämlich beim Einsparungspotential. Allerdings
fehle es der EU hier offenbar an Phantasie. Daher solle sie in
Österreich Anleihen nehmen, das in diesem Bereich federführend sei
und schon seit langem eine Vorreiterrolle innehabe. "Österreich
stellt sich der EU hier gerne als Berater zur Verfügung", sagte
Schweitzer. (Schluß)

Rückfragehinweis: Freiheitliches Pressereferat
Tel.: 0664-1524047

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