• 05.01.2003, 15:25:23
  • /
  • OTS0013 OTW0013

Kärntner Landesgalerie wird reorganisiert und aufgewertet

Erika Napetschnig: Aufbau einer Artothek und eines Museums moderner Kunst - Weder Delogierung noch Veräußerung geplant - Ordnungsgemäße Inventarisierung ist sichergestellt

Klagenfurt (LPD) - Weder von einer Veräußerung von Kulturgütern
noch von einer Delogierung der seit 30 Jahren bestehenden Institution
der Landesgalerie könne die Rede sein, sagte heute Erika Napetschnig,
die interimistische Leiterin der Kulturabteilung. Sie weist damit
kolportierte Gerüchte und Spekulationen entschieden zurück und sieht
keinerlei Anlass für eine Panikmache im Zusammenhang mit der internen
Dienstanweisung vom 30. Dezember des Vorjahres.

Die Dienstanweisung besage lediglich, dass die Institution
"Kärntner Landesgalerie" mit neuen Aufgaben betraut werde. Es handle
sich dabei natürlich auch nicht um eine "überfallsartige" Aktion, wie
dies behauptet wurde, sondern um eine Konsequenz der Neuorganisation
der Kulturabteilung selbst.

Der Umbau der Räumlichkeiten der Burg (Standort der Landesgalerie)
sei damit auch nicht in Frage gestellt. Vielmehr bringe dieser bzw.
die Erweiterung die Notwendigkeit einer Neuausrichtung mit sich,
erklärte Napetschnig. Zielsetzung sei es, die Räumlichkeiten der Burg
künftig als "Museum moderner Kunst" zu führen und zeitgemäßen
Ansprüchen gerecht zu werden.

Fortgesetzt werde auch die Beschickung des sogenannten
Tiefenspeichers mit den rund 5000 Exponaten und auch eine
ordnungsgemäße Inventarisierung und Katalogisierung sei
sichergestellt. Die Eröffnung der Räumlichkeiten der Burg wird
planmäßig in der zweiten Hälfte d. J. erfolgen.

Die Kärntner Landesgalerie werde sich künftig der Aufgabe des
Aufbaues einer Artothek widmen, so Napetschnig. Dies bedeute, dass
sämtliche Kunstwerke, die sich im Besitz des Landes befinden,
sichergestellt und endlich ordnungsgemäss inventarisiert und
fachgerecht bearbeitet werden. Spekulationen über eine Veräußerung
von Kulturgütern seien völlig unbegründet. Die Kunstwerke befinden
sich nach wie vor im Landeseigentum, das nicht ohne Zustimmung der
Landesregierung veräußert werden könne. Ausserdem würde dies vor
allem der Aufgabe eines Museums moderner Kunst widersprechen, das
sich vorgenommen hat, Kunstwerke zu sammeln, zu bewahren,
wissenschaftlich aufzuarbeiten und vor allem der Öffentlichkeit zu
vermitteln. Diese verstärkte Hinwendung zum Publikum werde das Museum
moderner Kunst verfolgen, betonte die Leiterin der Kulturabteilung.
(Schluss)

Rückfragehinweis: Kärntner Landesregierung
Landespressedienst
Tel.: 05- 0536-22 852
http://www.ktn.gv.at/index.html

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NKL

Bei Facebook teilen.
Bei X teilen.
Bei LinkedIn teilen.
Bei Xing teilen.
Bei Bluesky teilen

Stichworte

Channel