ARBÖ: Kilometergelderhöhung längst überfällig

Scheidende Regierung hat Interessen der Kraftfahrer und Pendler ignoriert

Wien (OTS) - "Eine Erhöhung des Kilometergeldes um mindesten drei bis vier Cent und eine höhere Pendlerpauschale sind seit Jahren überfällig", stellt ARBÖ-Generalsekretär Dr. Rudolf Hellar fest. Obwohl es aufgrund der massiven Steuerbelastungen für die Autofahrer schon seit Juni 2000 ein höheres Kilometergeld hätte geben müssen, hat die scheidende Regierung, allen voran Vizekanzlerin Dr. Susanne Riess-Passer, die Interessen dieser Bevölkerungsgruppe bisher ignoriert. Immerhin ist ungefähr die Hälfte der arbeitenden Bevölkerung dazuzurechnen.

Fakten sprechen für sich

Fakt ist, dass sich der Preisindex für den privaten Pkw-Verkehr auch etwa im vergangenen Oktober auf den Wert von 109,6 (Basis 1996=100) erhöht hat und eine Kilometergelderhöhung mehr als plausibel erscheinen lässt.

Fakt ist, dass das amtliche Kilometergeld als Pauschalentschädigung für Bundesbedienstete und zugleich als Richtlinie sowie Höchstbetrag für die Steuerfreiheit in der Privatwirtschaft gilt. Die letzte Festsetzung der amtlichen Kilometergeldsätze fand im Juni 1997 statt.

Fakt ist, dass auch das kleine und große Pendlerpauschale Mehrbelastungen für Pendler und Kraftfahrer etwas ausgleichen kann und daher deutlich und umgehend erhöht werden soll. Die Bundesregierung hat lediglich eine 10prozentige Erhöhung des großen Pendler-Pauschales durchgesetzt. Das Kilometergeld wurde überhaupt noch nicht "angefasst".

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