- 03.01.2003, 12:12:11
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ARBÖ: Kilometergelderhöhung längst überfällig
Scheidende Regierung hat Interessen der Kraftfahrer und Pendler ignoriert
Wien (OTS) - "Eine Erhöhung des Kilometergeldes um mindesten drei
bis vier Cent und eine höhere Pendlerpauschale sind seit Jahren
überfällig", stellt ARBÖ-Generalsekretär Dr. Rudolf Hellar fest.
Obwohl es aufgrund der massiven Steuerbelastungen für die Autofahrer
schon seit Juni 2000 ein höheres Kilometergeld hätte geben müssen,
hat die scheidende Regierung, allen voran Vizekanzlerin Dr. Susanne
Riess-Passer, die Interessen dieser Bevölkerungsgruppe bisher
ignoriert. Immerhin ist ungefähr die Hälfte der arbeitenden
Bevölkerung dazuzurechnen.
Fakten sprechen für sich
Fakt ist, dass sich der Preisindex für den privaten Pkw-Verkehr
auch etwa im vergangenen Oktober auf den Wert von 109,6 (Basis
1996=100) erhöht hat und eine Kilometergelderhöhung mehr als
plausibel erscheinen lässt.
Fakt ist, dass das amtliche Kilometergeld als
Pauschalentschädigung für Bundesbedienstete und zugleich als
Richtlinie sowie Höchstbetrag für die Steuerfreiheit in der
Privatwirtschaft gilt. Die letzte Festsetzung der amtlichen
Kilometergeldsätze fand im Juni 1997 statt.
Fakt ist, dass auch das kleine und große Pendlerpauschale
Mehrbelastungen für Pendler und Kraftfahrer etwas ausgleichen kann
und daher deutlich und umgehend erhöht werden soll. Die
Bundesregierung hat lediglich eine 10prozentige Erhöhung des großen
Pendler-Pauschales durchgesetzt. Das Kilometergeld wurde überhaupt
noch nicht "angefasst".
Rückfragehinweis:
ARBÖ Presse und Öffentlichkeitsarbeit
Mag. Lydia Ninz
Tel.: ++43-1-891 21 / 280
mailto:[email protected]
Internet: http://www.arboe.at
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