AK-Muhm: "Pendler brauchen Ausgleich für höhere Benzin- und Bahnpreise"

Nächste Regierung muss Pendlerpauschale und Kilometergeld erhöhen

Wien (AK) - Eine Erhöhung des Pendlerpauschales um 30 Prozent und die Erhöhung des Kilometergeldes um mindestens 3 Cent: Das fordert heute, Freitag, AK Direktor Werner Muhm von der nächsten Regierung. "Die Mineralölfirmen haben die Benzinpreise erhöht. Und nach der jüngsten Erhöhung der Bahntarife zahlen Bahnpendler im Schnitt um 23 Euro im Monat mehr als im Jahr 2000. Da sind Entlastungen für Arbeitnehmer überfällig", sagt der AK Direktor. Immerhin wurden die Bahntarife seit 2000 bereits vier Mal erhöht - und durch steigende Benzinpreise bekommt der Finanzminister zusätzliche Einnahmen bei der Mehrwertsteuer. Muhm: "Dieses Geld muss der Finanzminister an die Pendler zurückgeben. Es darf nicht sein, dass die Arbeitswege ständig teurer werden."

Wer mit dem Auto in die Arbeit fährt, muss jetzt wieder für’s Benzin tiefer in die Tasche greifen, dazu kommen die höhere Kfz-Steuer, mehr Kfz-Haftpflicht und der höhere Preis für die Autobahnvignette. Wer mit der Bahn in die Arbeit fährt, musste seit Jänner 2000 bereits vier Preiserhöhungen hinnehmen - auf einer durchschnittlichen Strecke wie von Bruck an der Leitha nach Wien zahlen BahnpendlerInnen mittlerweile um 23 Euro mehr als noch 2000. "Trotz dieser Erhöhungen und trotz des Mehrwertsteuer-Körbergelds für den Finanzminister durch den steigenden Benzinpreis hat die Regierung Pendlerpauschale und Kilometergeld nicht erhöht", kritisiert Muhm. "Das muss die nächste Regierung ändern."

Der AK Direktor fordert von der nächsten Regierung einen Ausgleich für PendlerInnen: "Arbeitnehmer dürfen nicht durch ständig steigende Preise bestraft werden, nur weil sie einen längeren Weg in die Arbeit haben." Das Pendlerpauschale soll um 30 Prozent erhöht werden und das Kilometergeld um mindestens 3 Cent."

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