ARBÖ: 88 Prozent lassen sich Zeit für's Vignettenpicken

Wegen Scheibenbruchgefahr ist Zuwarten anzuraten

Wien (OTS) - 88 Prozent der Autofahrer lassen sich mit dem
Aufkleben der neuen Mautvignette für 2003 noch Zeit, 12 Prozent sind mit der neuen, safrangelben Vignette unterwegs, ergab eine Stichprobenuntersuchung des ARBÖ. Gleichzeitig floriert der Verkauf der neuen Vignette.

Der ARBÖ begrüßt das vorsichtige Zuwarten der Autofahrer:
"Immerhin liegt derzeit tonnenweise Splitt auf den Straßen, was die Scheibenbruchgefahr erhöht. Bei einer kaputten Windschutzscheibe muss eine Ersatzvignette besorgt werden. Dieses Risiko wollen die Autofahrer nicht eingehen," so Landesgeschäftsführer der ARBÖ-Wien Herbert Hübner.

Rein rechtlich können sich die Besitzer einer geltenden Jahresvignette 2002 bis 31. Jänner mit dem Aufkleben der neuen Vignette Zeit lassen. Erst ab 1. Februar drohen Ersatzmaut und saftige Strafen bis zu 4.000,- Euro für alle, die auf Autobahnen und Schnellstraßen ohne gültige Vignette unterwegs sind. Zur Erinnerung:
Auch wer in Wien beispielsweise auf die "Tangente" (A23) auffährt, muss kleben.

Die Vignette muss gut sichtbar auf der Windschutzscheibe (Achtung:
Nicht hinten einem Tönungsstreifen!) oder auf einer linken vorderen, nicht versenkbaren Seitenscheibe aufgeklebt sein. Beim Ablösen der alten Mautvignette leistet beispielsweise der ARBÖ-Pickerlschaber gute Dienste.

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