- 03.01.2003, 10:34:25
- /
- OTS0033 OTW0033
Wiener Stadtwerke-Generaldirektor Grois für Strukturverfeinerungen
Neuer Vorstand Grois, Joklik, Obentraut
Wien (OTS) - Um den Marktanforderungen entsprechen zu können,
werde im Wiener Stadtwerke-Konzern eine Fortführung und Verfeinerung
der Strukturmaßnahmen stattfinden, erklärte heute Wiener
Stadtwerke-Generaldirektor Günther Grois, der mit Jahresbeginn die
Nachfolge von Karl Skyba als Generaldirektor und
Vorstandsvorsitzender der Wiener Stadtwerke angetreten ist. Im Rahmen
eines Pressegespräches informierte er heute gemeinsam mit seinen
beiden Vorstandskollegen Felix Joklik und Michael Obentraut über die
geplanten Vorhaben für das Jahr 2003.
Die Wiener Stadtwerke Holding AG, die bis zur Gründung der
Zwischenholding Wien Energie in vielen Bereichen operativ in der
Umsetzung des alltäglichen Geschäftes mitgewirkt hat, werde sich in
Zukunft auf eine strategische Funktion zurückziehen, betonte Grois.
Oberste Prämisse sei weiterhin, die Entwicklung der Wiener Stadtwerke
als Infrastrukturunternehmen der Stadt Wien und die Wandlung vom
reinen Versorger zum serviceorientierten Dienstleister voran zu
treiben.
Bei den Wiener Linien, bei denen Grois vorerst in Personalunion
Vorsitzender der Geschäftsführung bleibt, werde man sich wie bisher
intensiv auf eine mögliche Liberalisierung im Personennahverkehr
vorbereiten.
Bei den Beteiligungen, die ebenfalls zum Geschäftsbereich Grois
gehören, gelte es eine Stabilisierung anzustreben und weitere
Aufgabenfelder auszuloten.
Im Vorstandsbereich von Obentraut sind die Finanzen und die Ende
2001 gegründete Zwischenholding Wien Energie angesiedelt. In der Wien
Energie, in der die Wiener Stadtwerke-Energiebereiche Wienstrom,
Wiengas, Fernwärme Wien und EnergieComfort und die
Energie-Beteiligungen unter einem gemeinsamen Dach zusammengeführt
wurden, liege der Schwerpunkt in der weiteren organisatorischen und
produktmäßigen Zusammenführung, erklärte Obentraut. Unter
Berücksichtigung der Kooperationen und Partnerschaften in der
EnergieAllianz, in der Energie Austria und in der Econgas. Im
Finanzbereich werde man sich auf den weiteren Ausbau des Finanz- und
Treasury-Managements und des konzernweit eingesetzten Controllings
konzentrieren, betonte Obentraut.
Im zu Joklik ressortierenden Personalbereich stehen aufgrund der
Wettbewerbssituation und dem damit für die Mitarbeiter zu
vollziehenden Kulturwandel Aus- und Fortbildungsmaßnahmen im
Mittelpunkt. Um die Mitarbeiter für den Wettbewerb fit zu machen bzw.
zu halten, brauche man ein System, das die Beweglichkeit fördert und
die MitarbeiterInnen ermutigt, am kontinuierlichen Wandel
mitzuarbeiten und ihn auch emotional zu akzeptieren, so Joklik. Das
Bestattungsunternehmen, das ebenfalls in die Verantwortung von Joklik
fällt, werde man sich mit aller Kraft auf die nunmehr vorhandene
Wettbewerbssituation einstellen. Wie in der Energiewirtschaft bereits
vorgelebt, werden dabei die Entwicklung von zielgruppenspezifischen
Produkten und ein sehr breit gefasster Servicegedanke die wichtigsten
Grundlagen sein.
Fotos vom WSTW-Vorstand bzw. von Grois, Joklik und Obentraut unter
http://www.vipress.at
Rückfragehinweis:
Wiener Stadtwerke Holding AG
Konzernkommunikation
Dr. Ingrid Vogl
Tel.: (01) 53 123 / 73953
Fax: (01) 53 123 / 73998
mailto:[email protected]
http://www.wienerstadtwerke.at
OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | WSP






