Wiener Stadtwerke-Generaldirektor Grois für Strukturverfeinerungen

Neuer Vorstand Grois, Joklik, Obentraut

Wien (OTS) - Um den Marktanforderungen entsprechen zu können,
werde im Wiener Stadtwerke-Konzern eine Fortführung und Verfeinerung der Strukturmaßnahmen stattfinden, erklärte heute Wiener Stadtwerke-Generaldirektor Günther Grois, der mit Jahresbeginn die Nachfolge von Karl Skyba als Generaldirektor und Vorstandsvorsitzender der Wiener Stadtwerke angetreten ist. Im Rahmen eines Pressegespräches informierte er heute gemeinsam mit seinen beiden Vorstandskollegen Felix Joklik und Michael Obentraut über die geplanten Vorhaben für das Jahr 2003.

Die Wiener Stadtwerke Holding AG, die bis zur Gründung der Zwischenholding Wien Energie in vielen Bereichen operativ in der Umsetzung des alltäglichen Geschäftes mitgewirkt hat, werde sich in Zukunft auf eine strategische Funktion zurückziehen, betonte Grois. Oberste Prämisse sei weiterhin, die Entwicklung der Wiener Stadtwerke als Infrastrukturunternehmen der Stadt Wien und die Wandlung vom reinen Versorger zum serviceorientierten Dienstleister voran zu treiben.

Bei den Wiener Linien, bei denen Grois vorerst in Personalunion Vorsitzender der Geschäftsführung bleibt, werde man sich wie bisher intensiv auf eine mögliche Liberalisierung im Personennahverkehr vorbereiten.

Bei den Beteiligungen, die ebenfalls zum Geschäftsbereich Grois gehören, gelte es eine Stabilisierung anzustreben und weitere Aufgabenfelder auszuloten.

Im Vorstandsbereich von Obentraut sind die Finanzen und die Ende 2001 gegründete Zwischenholding Wien Energie angesiedelt. In der Wien Energie, in der die Wiener Stadtwerke-Energiebereiche Wienstrom, Wiengas, Fernwärme Wien und EnergieComfort und die Energie-Beteiligungen unter einem gemeinsamen Dach zusammengeführt wurden, liege der Schwerpunkt in der weiteren organisatorischen und produktmäßigen Zusammenführung, erklärte Obentraut. Unter Berücksichtigung der Kooperationen und Partnerschaften in der EnergieAllianz, in der Energie Austria und in der Econgas. Im Finanzbereich werde man sich auf den weiteren Ausbau des Finanz- und Treasury-Managements und des konzernweit eingesetzten Controllings konzentrieren, betonte Obentraut.

Im zu Joklik ressortierenden Personalbereich stehen aufgrund der Wettbewerbssituation und dem damit für die Mitarbeiter zu vollziehenden Kulturwandel Aus- und Fortbildungsmaßnahmen im Mittelpunkt. Um die Mitarbeiter für den Wettbewerb fit zu machen bzw. zu halten, brauche man ein System, das die Beweglichkeit fördert und die MitarbeiterInnen ermutigt, am kontinuierlichen Wandel mitzuarbeiten und ihn auch emotional zu akzeptieren, so Joklik. Das Bestattungsunternehmen, das ebenfalls in die Verantwortung von Joklik fällt, werde man sich mit aller Kraft auf die nunmehr vorhandene Wettbewerbssituation einstellen. Wie in der Energiewirtschaft bereits vorgelebt, werden dabei die Entwicklung von zielgruppenspezifischen Produkten und ein sehr breit gefasster Servicegedanke die wichtigsten Grundlagen sein.

Fotos vom WSTW-Vorstand bzw. von Grois, Joklik und Obentraut unter http://www.vipress.at

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