Space Station - 3D Reise ins All

Wien (OTS) - Am 10.Jänner 2003 startet der erste IMAX 3D-Weltraumfilm Space Station - 3D-Reise ins All auf der größten Leinwand Europas im Neuen IMAX Wien.

Die Pressevorführung findet am
Dienstag, den 7. Jänner 2003, um 10:00 Uhr im IMAX Wien statt. Franz Viehböck steht während der Pressevorführung für Interviews zur Verfügung.

Außerdem wird im Rahmen dieser Veranstaltung der PMDIS/TRAC Instrument Table präsentiert, der die zentrale Hardware einer Reihe von Experimenten ist, die ab Mai 2003 im Space Shuttle und auf der Internationalen Raumstation (ISS) stattfinden. Diese Experimenteinheit wurde von Jakob+Sturm Architecture, im Auftrag der deutschen Raumfahrtstechnikfirma Kayser Threde (München), entwickelt und zu einem großen Teil in Österreich gefertigt.

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Der Weltraum. Unendliche Weiten. Was bisher nur einigen Astronauten vorbehalten war, kann man im ersten IMAX 3D-Weltraumfilm hautnah selbst erleben: Mit den Augen eines Astronauten sehen und schwerelos durchs Weltall schweben. Auf der Raumstation ISS wird eines der erstaunlichsten Forschungslabors in der Geschichte der Menschheit Wirklichkeit. Mit einer Geschwindigkeit von 28.000 km/h umkreist sie die Erde und die IMAX-3D-Kamera liefert dazu einzigartige Bilder, die nicht aus der Trickkiste stammen - sie sind Realität!

Nur wenige Astronauten und zwei "Weltraumtouristen" blickten seit ihrer Inbetriebnahme im Jahr 2000 von der neuen Internationalen Raumstation ISS auf den blauen Planten. Die neue IMAX-3D-Technologie bringt diesen faszinierenden Ausblick auf Ozeane und Kontinente nun auf die Erde zurück. Mit Großformat-Klassikern wie "Blue Planet" oder "Destiny in Space" machte IMAX gemeinsam mit der NASA bereits erschwingliche "Weltraum-Ausflugs-Angebote". "Space Station" aber ist die Krönung dieser Reihe: Gedreht in 3D vermittelt der Film ein fast authentisches Astronauten-Erlebnis. "Diejenigen, die selbst schon im All waren, bestätigen: Der neue IMAX-Film ist das Nächstbeste nach einem Raumflug!" erklärt die Produzentin von "Space Station", Toni Myers.

Das Space Shuttle

Mit dem Space Shuttle wird der Zuschauer in eine Höhe von 407 Kilometern über der Erde katapultiert, einer lautlosen Welt entgegen, die durch ihre Ruhe fast unheimlich wirkt. Man hat das Gefühl, frei zu schweben - hoch über einer riesigen Konstruktion mit goldenen Flügeln, die mit über 27.000 Stundenkilometern und dennoch anmutig über Meere und Wolken hinweggleitet. "In dem Moment, in dem ich die ersten Aufnahmen, die von den Astronauten in der ISS gemacht worden waren, zu sehen bekam, wusste ich, dass ich bei diesem Film dabei sein wollte", erzählt Tom Cruise, der in der englischen Originalfassung als Sprecher durch die Dokumentation führt. "Ich fühlte mich geehrt, gemeinsam mit der Space-Station-Crew an diesem historischen Projekt beteiligt zu sein."

Die ISS Raumstation

In "Space Station" wird der Zuschauer Teil des Teams, das bisher schon am Bau der riesigen Raumstation mitgearbeitet hat. Tausende Mitarbeiter in 16 Ländern standen am Anfang dieses riesigen Forschungszentrums. Sie konstruierten die einzelnen Teile, die dann von Astronauten und Kosmonauten im Rahmen mehrere Raumflüge zusammengesetzt wurden. Bauarbeiten im luftleeren Raum und in der Schwerelosigkeit. "Man fühlt sich wie ein menschlicher Satellit", kommentiert Mike Lopez-Alegria seinen gefährlichen Job.

Neue Heimat im All

40 Jahre nachdem der erste Mensch, Yuri Gagarin, ins All aufgebrochen war, beziehen die "ersten Einwohner" im Oktober 2000 die neue Heimat fernab von der Erde. Die zwei russischen Kosmonauten Yuri Gidzenko und Sergei Krikalev und der US-Astronaut Bill Shepherd brechen vom Weltraumbahnhof Baikonur in Kasachstan aus auf, um erneut Raumfahrtsgeschichte zu schreiben. Vier Monate bleibt dieses Team der "Expediton 1" im All, meistert Herausforderungen wie das Andocken des Space-Shuttles Atlantis und den Ausfall der Klimaanlage. Genauso wie ihre Nachfolger aber sind sie in erster Linie mit Forschungsarbeiten in der Schwerelosigkeit beschäftigt. Bisher waren nur einige wenige Stunden Forschung im All möglich.

Mit der ISS eröffnen sich völlig neue Möglichkeiten. Neben Experimenten bleibt aber auch Zeit, um zu philosophieren: "Wenn wir auf Landkarten blicken, sind wir gewohnt, Landesgrenzen zu sehen. Hier vom Weltraum aus sieht man keine künstlich gezogenen Grenzlinien und man fühlt sich mit allen Menschen da unten gleichermaßen verbunden", beschreibt Sergei Krikalev seine Gefühle als Allbewohner. Die ISS - eine eigene kleine
Welt: Vielfältig durch die Zusammenarbeit von Menschen aus unterschiedlichen Ländern und Kulturen, die sich aber alle als Teil einer Familie fühlen.

Forschung im All

Die Forschungsarbeiten im All konzentrieren sich derzeit auf biologische, biomedizinische und biotechnologische Studien: Sie sollen Aufschluss geben, über die Auswirkungen der Schwerelosigkeit auf das Zellwachstum und Gewebe genauso wie über das Pflanzenwachstum und das Verhalten von Tieren im Weltraum. Die Ergebnisse sind für die Krebsforschung und die Entwicklung von neuen Medikamenten, die auf spezielle Proteine abzielen und zur Bekämpfung von spezifischen Krankheiten herangezogen werden können, interessant. Der Einfluss der Gravitation auf Flüssigkeiten steht im Zentrum der physikalischen Experimente. Sie versprechen unter anderem ein besseres Verständnis der Abläufe bei Erdbeben. Freilich sind die Erfahrungen aus der ISS auch für weitere Weltraum-Expeditionen von großem Interesse: Nur wenn man weiß, wie sich die Schwerelosigkeit auf Dauer auf Muskeln oder Knochen auswirkt, können neue, weit entfernte Ziele im Sonnensystem anvisiert werden.

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