• 31.12.2002, 10:00:00
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Haupt: "Jahr der Menschen mit Behinderungen 2003" Riesenchance für Österreich

Sozialminister blickt zum Jahreswechsel optimistisch in Zukunft

Wien (BMSG/OTS) - Als große Chance für Österreich im Umgang mit
behinderten Menschen und als erhofften Impuls bezeichnete heute kurz
vor dem Jahreswechsel Sozialminister Mag. Herbert Haupt das von der
EU zum "Jahr der Menschen mit Behinderungen" proklamierte Jahr 2003.
"Jeder Anlass sei uns willkommen, um diesen Themenkomplex erneut ins
rechte Licht zu rücken", so Haupt.****

Am 15.11.02 habe bereits die österreichische
Einleitungsveranstaltung für das EU-Jahr der Menschen mit
Behinderungen 2003 stattgefunden, die als wesentlicher Impuls für
die kommenden Veranstaltungen aufgenommen wurde. Haupt unterstrich,
dass Österreich auf dieses Europäische Jahr bestens vorbereitet sei.
"Gerade die Eingliederung von Menschen mit Behinderung, insbesondere
von Jugendlichen und Frauen, in den ersten Arbeitsmarkt war einer der
Hauptschwerpunkte meines Ressorts. Durch die Beschäftigungsoffensive
der Bundesregierung für Menschen mit Behinderungen, die
Behindertenmilliarde, konnte diese Integration hervorragend umgesetzt
werden", so Haupt weiters. Die Behindertenmilliarde solle auch 2003
weitergeführt werden.

"Die Bilder, die sich die Gesellschaft von Menschen mit
Behinderungen macht, sind oft stark von Vorurteilen, Mitleid und
Defiziten geprägt. Im Rahmen der Öffentlichkeitsarbeit während des
Behindertenjahres soll der österreichischen Bevölkerung mit Nachdruck
vermittelt werden, dass Menschen mit Behinderungen Fähigkeiten und
Defizite, Stärken und Schwächen wie alle anderen auch haben", verwies
Minister Haupt auf die Ziele seines Ressorts für das Jahr 2003.
Konkret gehe es um die Erstellung eines Berichtes der Bundesregierung
zur Lage behinderter Menschen in Österreich, um die Fortsetzung der
Behindertenmilliarde, darum, die Barrierefreiheit in allen Bereichen
voranzutreiben, sowie um die Valorisierung des Pflegegeldes und ein
Behindertengleichstellungsgesetz. (Schluss) bxf

Rückfragehinweis: Bundesministerium für soziale Sicherheit und
Generationen
Pressesprecher Gerald Grosz
Tel.: (++43-1) 71100-6440
mailto:[email protected]
http://www.bmsg.gv.at

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