Ende der Kühlpflicht bei Medikament zur Behandlung der Multiplen Sklerose

Neueste Innovation bei Betaferon(R) bringt MS-Patienten mehr Komfort

Wien (OTS) - Die Schering AG gab Anfang Dez. 2002 bekannt, dass Betaferon(R) (Interferon beta-1b) ab sofort vom Patienten für bis zu 3 Monate bei Raumtemperatur (bis zu 25 Grad C) gelagert werden kann. Die europaweite Zulassung erfolgte durch die European Medicines Evaluation Agency (EMEA).

"Durch die Zulassung haben die Patienten auf Reisen oder bei ihren Aktivitäten außer Haus sehr viel mehr Möglichkeiten zur Aufbewahrung des Medikaments. Damit wird eine Verbesserung ihrer Lebensqualität insgesamt erreicht. Darüber hinaus ist eine verbesserte Compliance der mit Betaferon(R) behandelten Patienten zu erwarten, was wiederum den Nutzen dieser hoch wirksamen MS-Therapie noch weiter steigern wird", so Dr. Joachim-Friedrich Kapp, Leiter des Geschäftsbereichs Spezial-Therapeutika der Schering AG.
Die Entwicklung des raumtemperaturstabilen Betaferon(R) sei laut Kapp die neueste Innovation auf dem Weg der Therapieoptimierung für Patienten und Neurologen.

Die positiven Erfahrungen, die in den Vereinigten Staaten seit Einführung der raumtemperaturstabilen Variante von Betaferon(R) im Mai 2002 gesammelt wurden, bestätigten den höheren Komfort und die größere Flexibilität bei der Betaferonbehandlung für Patienten mit schubförmig remittierender bzw. sekundär progredienter Multipler Sklerose. Die Schering AG arbeitet auch weiterhin daran, diese Bedürfnisse noch mehr zu erfüllen.

Multiple Sklerose - weltweit 2,5 Millionen Menschen erkrankt

MS ist eine Erkrankung des Zentralnervensystems, die Gehirn und Rückenmark befällt. Schätzungen besagen, dass bis zu 2.5 Millionen Menschen weltweit an dieser Krankheit leiden. Darüber hinaus stellt sie bei jungen Erwachsenen die wichtigste erworbene neurologische Erkrankung dar. MS wird von den Betroffenen oft nicht sofort erkannt, da die Symptome unspezifisch und denjenigen anderer Erkrankungen ähnlich sind. Als Anzeichen und Symptome von MS gelten Erschöpfung, psychische und kognitive Veränderungen, Schwäche oder Lähmungserscheinungen in Extremitäten, Taubheit, Seh- und Sprachstörungen, Gehstörungen bzw. motorische Störungen, Blasenschwäche und sexuelle Funktionsstörungen.

Schering-Interferon zur Behandlung

In den Vereinigten Staaten, Kanada und Europa war Betaferon(R) das erste für die Therapie der schubförmig remittierenden MS zugelassene Medikament. Darüber hinaus ist Betaferon(R) in Europa, Kanada und Australien für die Behandlung der fortgeschritteneren sekundär progredienten Form von MS zugelassen. Die Wirksamkeit von Betaferon(R) beruht auf dem Prinzip der hohen Dosierung und häufigen Verabreichung. Gegenwärtig werden zwei Studien mit Betaferon(R) durchgeführt: "BENEFIT" und "BEYOND". "BENEFIT" ist eine multizentrische Phase-III-Studie zur Untersuchung der Wirksamkeit und Unbedenklichkeit von Interferon beta-1b (Betaferon(R)) bei Menschen mit ersten klinischen Symptomen von MS. "BEYOND" ist eine multinationale Phase-III-Studie zur Untersuchung einer neuen hohen Dosierung von Betaferon(R) (Interferon beta-1b), die Patienten mit schubförmig remittierender Multipler Sklerose (MS) subkutan injiziert wird. Die BEYOND-Studie (Betaferon Efficacy Yielding Outcomes of a New Dose) wird mit mehr als 2.000 Patienten die bisher umfangreichste MS-Studie sein.

Betaferon(R) (Interferon beta-1b) wird in den USA als Betaseron(R) von Berlex Laboratories, Inc., der US-Tochter der Schering AG, Berlin, Deutschland vertrieben.

Schering - ein forschende Pharmaunternehmen

Die Schering AG ist ein forschendes Pharma-Unternehmen, das seine Aktivitäten auf vier Geschäftsfelder konzentriert:
Fertilitätskontrolle&Hormontherapie, Diagnostika&Radiopharmaka, Dermatologie sowie Spezial-Therapeutika für schwere Krankheiten in den Indikationsgebieten Zentrales Nervensystem, Onkologie und Herz-Kreislauf. Schering setzt auf Innovationen und will mit neuartigen Produkten als Global Player in speziellen Märkten weltweit führend sein. Mit eigener F&E-Infrastruktur, verstärkt durch ein weltweites Netzwerk von externen Partnern, wird eine Erfolg versprechende Produkt-Pipeline sichergestellt. Mit neuen Ideen leistet Schering einen anerkannten Beitrag zum medizinischen Fortschritt und will die Lebensqualität der Menschen verbessern:
making medicine work

Rückfragen & Kontakt:

Dr. Frank Dahlke
Tel.: +43-1-970 37-319
frank.dahlke@schering.at

weitere Informationen unter http://www.schering.at

Mag. Christina Thaller
Tel.: +43-1-970 37-332
christina.thaller@schering.at

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NEF0002