• 23.12.2002, 13:32:28
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JG-NÖ-Laimer: Machtrausch der ÖVP wird unerträglich

Strasser verkörpert die ÖVP-Macht, die alles niedermacht

St. Pölten (SPI) - "Trotz eindeutiger Ergebnisse der
Expertenkommission entscheidet der Politiker Strasser in der Causa
Schnabl völlig anders", meint der Vorsitzende der Jungen Generation
in der SP-NÖ, Robert Laimer, zur Personalentscheidung von
Innenminister Ernst Strasser. "Politische Säuberungen sind seit der
blauschwarzen Regierung anno 2000 an der Tagesordnung und werden seit
dem 24. November noch verstärkt", so Laimer weiter.

Vor wenigen Monaten sei der Innenminister noch als Liberaler verkannt
worden. "Spätestens seit Herbst ist mit der brutalen Asylpolitik
jedem in unserer Republik klar, dass sich der Christlich-Soziale
endgültig von sozialer Verantwortung verabschiedet hat."

Gelernt habe der schwarze Parteisoldat Strasser sein Handwerk in
Niederösterreich, "und zwar unter seinem Lehrmeister Erwin Pröll, dem
er ja gerne im schwarzen Kernland nachfolgen will. Die
Präsidentschaftskandidatur von Noch-LH Pröll ist in schwarzen Kreisen
ohnehin bereits ausgemachte Sache", ortet Laimer.

Für den JG-NÖ-Landesvorsitzenden ist der Machtrausch der ÖVP
jedenfalls "unerträglich" geworden. "Es wird sehr, sehr schwer, ein
Koalitionsübereinkommen zu treffen." Denn wer ständig von
rot-weiß-rot spreche und nur schwarz färbe, sei für die
Sozialdemokratie kein glaubwürdiger Partner. "Mit solchen
Machtpolitikern droht Österreich eine politische Sonnenfinsternis",
so Laimer abschließend.
(Schluss)

Rückfragehinweis: JG-NÖ
Robert Laimer
0664/3151666

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NSN

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