• 23.12.2002, 10:24:41
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Die neuen Sendungen auf Österreich 1 ab Jänner 2003

Wien (OTS) - Das neue Ö1-Schema tritt mit 1. Jänner 2003 in Kraft.
Aufgrund der neuen Sendungen ergeben sich strukturelle
Verschiebungen, die Details dazu sind im Internet abrufbar unter
http://oe1.ORF.at.****

Die neuen Ö1-Sendungen im Detail:

"Morgenjournal" - ab 1. Jänner auch sonntags und feiertags,
8.00-8.07 Uhr

Um die Lücke an ausführlicher Information in Form von "Journalen"
zwischen dem "Mittagsjournal" am Samstag und dem "Sonntagsjournal" um
13.00 Uhr zu verkürzen, wird am Sonntag um 8.00 Uhr ein "Journal"
eingeführt - ebenso an Feiertagen.

"Ö1 bis zwei" - ab 2. Jänner 2003 täglich Mo. bis Sa., 13.00 Uhr,
Ö1

Ab Donnerstag, den 2. Jänner steht von Montag bis Samstag jeweils um
13.00 Uhr "Ö1 bis zwei" auf dem Programm. Die neue Reihe bietet
Klassik im weiten Sinne und ist stark von der Persönlichkeit des
jeweiligen Gestalters geprägt. Genau wie schon seit einigen Jahren im
"Ö1-Konzert" um 15.06 Uhr (ab Jänner mit dem neuen Titel "Apropos
Klassik") wird auch in der neuen Reihe "Ö1 bis zwei" jeder Gestalter
einen fixen Wochentag haben: Montag - Bernhard Trebuch, Dienstag -
Wilhelm Sinkovicz, Mittwoch - Gustav Danzinger, Donnerstag -
Christoph Wagner-Trenkwitz, Freitag - Mirjam Jessa, Samstag -
Maximilian Blumencron. "Ö1 bis zwei" ist eine "Pasticcio"-artige
Sendung mit der Möglichkeit zu ausgedehnteren Musikstücken. Stil- und
Besetzungswechsel sind erwünscht, es wird keinesfalls eine monochrome
Angelegenheit sein. Aber auch schockartige Kontrastprogrammierung ist
nicht das Ziel. Populäre Musikstücke sind durchaus willkommen, zu
einem gewissen Anteil sogar notwendig. Der Tagesmoderator wird durch
seine Musikzusammenstellung und durch seine Erläuterungen stark
personalisieren, dem Wochentag eine eigene "Farbe" verleihen. Dazu
gibt es täglich um etwa 13.30 Uhr den "Kulturtipp für heute Abend" -
dieser Veranstaltungshinweis wird natürlich ebenfalls mit den
persönlichen Vorlieben des Gestalters zu tun haben. Auch interessante
Musiknachrichten, Buch- und Plattentipps u. ä. werden in "Ö1 bis
zwei" zu hören sein.

"Apropos Oper" - ab 2. Jänner 2003 jeden Dienstag, Donnerstag und
Sonntag, 15.06 Uhr, Ö1

Ab Jänner werden Ö1-Hörer nicht mehr Montags bis Freitags um 13.00
Uhr zu Kostproben aus der Welt der Oper begrüßt, sondern am Dienstag,
Donnerstag und Sonntag, jeweils um 15.06 Uhr. Neu ist jedoch nicht
nur der Sendeplatz der Ö1-Opernsendungen, sondern auch die erweiterte
Länge der Termine: Jeweils 85 Minuten wird "Apropos Oper" dauern, und
90 Minuten der neue Sendeplatz für Ausschnitte aus dem Repertoire der
Wiener Staatsoper: Mitschnitte aus dem Haus am Ring werden ab Jänner
jeweils am letzten Mittwoch im Monat unter dem Titel "Staatsoper
aktuell" um 19.30 Uhr auf dem Ö1-Programm stehen. "Apropos Oper" mit
Gottfried Cervenka bringt an jedem Dienstag historische Aufnahmen;
Stars von gestern stehen im Mittelpunkt dieser Sendung - große
Opernsänger in Oper, Operette und Lied, aber auch Dirigenten und
Instrumentalsolisten. Der neue Operntermin am Sonntag ist dem
aktuellen Geschehen der internationalen Opernszene gewidmet. Robert
Werba präsentiert in dieser "Apropos Oper"-Ausgabe (mit Studiogästen)
die neuesten Livemitschnitte aus den großen Opernhäusern der Welt und
stellt Neuheiten des CD-Markts vor. Zwischen diesen beiden
Opernterminen führt, jeweils donnerstags, Christian Thomas Tengel
durch die ganze Breite des Opernrepertoires von Monteverdi bis von
Einem, von seltenen Aufnahmen bis zu den großen Einspielungen der
Plattengeschichte, von Spielplanraritäten bis zu den beliebten
Repertoirewerken der Opernliteratur. Die erste Ausgabe von "Apropos
Oper" am Donnerstag, den 2. Jänner gestaltet Christian Thomas Tengel.
Sein Thema sind "Pasticcii": Pasticcii kennt man nicht nur in der
Küche und in Österreich 1, sondern auch auf der Opernbühne: Das
musikalische "best of" eines oder mehrerer Komponisten, von einem sei
es auch noch so dünnen Handlungsfaden zusammengehalten, diese Art von
Opern-Pasticcio war noch zur Händel-Zeit eine gebräuchliche Gattung.
Im 19. Jahrhundert, als es für Komponisten Pflicht wurde, "Genie" zu
sein und einmalig, verschaffte Gioacchino Rossini, stets ein Meister
des Selbstplagiats, dem Pasticcio eine letzte Blüte: An neuer
Wirkungsstätte unter immensem Erfolgsdruck stehend, fand er es nur
logisch, anderswo Erprobtes neu aufzumischen - und wenn es um den
Preis war, mittelalterlichen Normannen rund um Ritter Ivanhoe
Melodien in den Mund zu legen, die davor Aschenbrödel gesungen hatte
... Zu hören sind Ausschnitte folgender Werke: Gioacchino Rossini: a)
Ivanhoe; b) Semiramide; c) Torvaldo e Dorliska; d) Maometto II; e)
Tancredi; f) L'ape musicale; Jacques Offenbach: Robinson Crusoe. Es
singen Lucia Valentini Terrani, Marilyn Horne, Joan Sutherland, Sumi
Jo, Eva Podles, Lella Cuberli, Simon Edwards, Pietro Bottazzo,
Alberto Zedda u. a.

"Rudi - Radio für Kinder" - ab 2. Jänner 2003 täglich von Mo. bis
Fr., 17.25 Uhr, Ö1

Der Hund (keine bestimmte Rasse, eher eine Promenadenmischung, ganz
schwer zu beschreiben, daher der Fantasie eines jeden einzelnen zu
überlassen) Rudi, seine Redakteurin Rosi und sein Tonmeister sind die
Protagonisten der neuen Sendung für Kinder im Alter von sechs bis
zwölf Jahren. Rudi, der irgendwann einmal irgendwie ins Funkhaus
gekommen ist, ist der Moderator und Ansprechpartner für die
Zielgruppe. Christine Nöstlinger schreibt die Geschichten, die mit
und rund um Rudi erzählt werden - und zeigt vor allem auch, wie er es
immer wieder schafft seine Redakteurin zu überlisten und selbst zu
moderieren ... Der Biologe und Direktor der
Konrad-Lorenz-Forschungsstelle Univ.-Prof. Dr. Kurt Kotrschal wird
einmal pro Woche von Rudi zu den großen, kleinen, wilden und zahmen
Tieren interviewt und klärt das eine oder andere Missverständnis in
der Tier-Mensch-Beziehung auf. Es werden auch viele andere Themen
aufgegriffen, die der Zielgruppe wichtig sind: von der Schulangst bis
zu den Hobbies, Veranstaltungshinweisen und Servicegeschichten. Rudi,
der rasende Radiohund hat ein offenes Ohr und ein großes Herz für die
Anliegen seiner Hörerinnen und Hörer. Diese werden manchmal auch ins
Studio geholt, um zu erzählen, was sie betrifft.

"Saldo - Das Wirtschaftmagazin" - ab 3. Jänner 2003 jeden Freitag,
9.45 Uhr, Ö1

Saldo - das ist das, was herauskommt, wenn man die Haben- und die
Sollseite eines Kontos gegenüberstellt. Genau das wird das neue
Wirtschaftsmagazin "Saldo" (jeden Freitag, 9.45 Uhr bis 10.00 Uhr)
tun: ein Thema von mehreren Seiten aus betrachten, von verschiedenen
Standpunkten aus erklären, unterschiedliche Sichtweisen
gegenüberstellen. Das geht bei komplexen Wirtschaftsthemen in einem
normalen Nachrichtenbeitrag mit zwei oder drei Minuten Länge oft
schwer. Für alle Hörer, die mehr über Geld, Konjunktur,
Arbeitsmarktpolitik und andere Wirtschaftsthemen wissen wollen, gibt
es dafür ab jetzt "Saldo - Das Wirtschaftsmagazin". Keine Sendung nur
für Fachleute und Manager, sondern für jeden, der sich für
wirtschaftliche Zusammenhänge interessiert. In 15 Minuten wird dabei
Platz sein für Reportagen, Analysen, Studiogespräche - über jeweils
ein Thema, das in der Wirtschaft gerade in der Luft liegt, über das
man Bescheid wissen sollte. Gestaltet wird die Sendung vom Team der
Radio-Wirtschaftsredaktion, die redaktionelle Leitung von "Saldo"
liegt in der Hand von Herbert Hutar. Thema der ersten Sendung am 3.1.
ist der wirtschaftliche Ausblick für 2003.

"Synchron - das Filmmagazin" - ab 3. Jänner jeden Freitag, 21.45
Uhr

Neben der aktuellen Berichterstattung über Film sowohl in den
"Journalen" als auch im "Kulturjournal" wird hier eine vertiefende
Plattform für alle an Film und Filmgeschehen Interessierte geboten.

"gehört. gewusst. Das Ö1 Kulturquiz" - Ab 5. Jänner 2003 jeden
Sonntag, 13.10 Uhr, Ö1

Ein Spiel das herausfordert, unterhält und informiert - das neue
Ö1-Kulturquiz "gehört. gewusst" startet nach zwei einführenden
Sendungen (5. und 12. Jänner) am Sonntag, den 19. Jänner 2003. Als
Themen kommen alle Inhalte von Ö1 in Frage, der Schwerpunkt wird auf
Kunst und Kultur liegen. Naheliegend war daher eine Kooperation des
Kultursenders Ö1 mit Graz, der europäischen Kulturhauptstadt 2003.
Das Quiz - es wird vor Publikum gespielt und live übertragen - kommt
aus Graz. Gehört und gewusst wird sonntags zum Nachtisch zwischen
13.10 und 14.00 Uhr. Moderatorinnen sind, alternierend, Doris Glaser
und Mirjam Jessa. Über den korrekten und planmäßigen Ablauf wacht ein
Assistent. Diese Rolle übernehmen Paul Catty und Nikolaus
Schauerhuber. ORF-Moderator Catty, gebürtiger Londoner, ist auch
Spieleentwickler, er hat das höchst erfolgreiche "Activity" erfunden.
Zum Ablauf des Quiz: In jeder Sendung treten vier Kandidaten an.
Jedes Spiel hat drei Durchgänge. Der Sieger des ersten Durchgangs,
einer schnellen Frage-Runde, darf sich einen Partner für den
folgenden Team-Bewerb aussuchen. Vor allem in dieser Phase des Spiels
wird es nicht nur auf Wissen, sondern auch auf Kooperation,
Kreativität und Fantasie ankommen. Das Urteil wird das Saal-Publikum
fällen. Im dritten Durchgang schließlich treten die Kandidaten des
Siegerteams gegeneinander an, um den Tagessieger zu ermitteln. Schon
von Beginn an gibt es für den Gewinn jeder Runde eine Belohnung mit
auf den Rätsel-Weg: einen akustischen Puzzlestein. Am Schluss gilt
es, das - höchstwahrscheinlich unvollständige - Puzzle zu einer
Antwort zusammenzufügen. Wenn die Zuhörer zu Hause das Puzzle schon
früher erkannt haben, können sie mitspielen und per E-Mail die Lösung
schicken. Die E-Mail-Adresse lautet: [email protected].

"Spielräume spezial" - ab 5. Jänner 2003 jeden Sonntag und
Feiertag, 17.10 Uhr, Ö1

Das weite Spektrum populärmusikalischer Klangsorten (Blues, Chanson,
Samba, Jazz, Pop, World Music, Folk etc.) ist ab sofort auch an Sonn-
und Feiertagen in Ö1 präsent. Am Sonntag werden Stile und Musiker in
Porträt-Nahaufnahmen vorgestellt, auch in Form mehrteiliger Serien
mit historischen Aufnahmen: Ein Monat mit Musik zum Thema Eisenbahn,
von Qualtingers "Bundesbahn-Blues" bis zum "Choo-Choo-Train" ist
ebenso möglich wie eine Serie zur Entstehung des Bossa Nova oder eine
"Best Of"-Reihe mit Aufnahmen von Tom Waits oder Jacques Brel. Neben
den bisherigen "Spielräume"-Präsentatoren werden auch Spezialisten
anderer Bereiche als Guides agieren.
In der ersten Sendung am 5. Jänner widmet sich Wolfgang Kos dem
archaischen Delta-Blues, am darauffolgenden Sonntag wird sich etwa
Christian Fillitz von ROI als Conferencier französischer Chansons
vorstellen und ein Porträt der unvergessenen Barbara bringen (12.1.).
Mirjam Jessa präsentiert eine Woche später Janis Joplin, die am 19.
Jänner 60 Jahre alt geworden wäre. Die erste "Spielräume
spezial"-Serie ist der kanadischen Sängerin und Songwriterin Joni
Mitchell gewidmet und beginnt am 26. Jänner.
An den Feiertagen haben Gast-Moderatorinnen und Moderatoren jeden
Spielraum, "Musik aus allen Richtungen" auf Grund ihrer persönlichen
Landkarten assoziativ zu präsentieren: Von A wie Louis Armstrong bis
Z wie Frank Zappa, vom bayrischen Tratzer bis zum brasilianischen
Forró, vom Balkan Blues bis zum Blue Grass.

On Stage - ab 13. Jänner jeden Montag, 19.30 Uhr:

Mit "On Stage" adaptiert Ö1 sein Musikangebot am Montagabend. Neben
dem Jazz, der weiterhin zwei bis drei Mal pro Monat stattfindet, wird
am Montag künftig auch Weltmusik bzw. klassischer Pop oder Volxmusik
zu hören sein. Jeweils am 2. Montag im Monat präsentiert Wolfgang
Schlag Mitschnitte von Weltmusikfestivals in Europa. Seine Reise
beginnt beim Schweizer Paleo-Festival mit der Sängerin des Buena
vista social Clubs Omara Portuondo. Im Oktober trafen sich die
Weltmusikexperten im Ruhrgebiet um unter anderem Stars wie den
finnischen Kantele-Virtuosen Timo Väänäenen zu hören. Und Natürlich
sind in dieser neuen Sendung auch immer wieder Ausschnitte vom
Festival "Glatt und verkehrt" zu hören, diesmal die Primadonna
Udines, Lucilla Galeazzi.(hb)

Rückfragehinweis: ORF Radio Öffentlichkeitsarbeit
Tel.: 01/501 01/18175

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | HOA

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