- 20.12.2002, 13:41:11
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KAV-Generaldirektor Hauke: Sparpotentiale im AKH ausnutzen
Keine Einsparungen bei Operationen und Implantaten
Wien (OTS) - "Wartelisten bei Herzoperationen sind internationale
und österreichische Realität in der Medizin", erklärt der
Generaldirektor des Wiener Krankenanstaltenverbundes (KAV), Univ.
Prof. Eugen Hauke. Patienten dürften dabei aber keinesfalls zu
Schaden kommen. Gesundheitsstadträtin Dr. Elisabeth Pittermann-Höcker
habe deshalb den KAV angewiesen, dass jede Gefährdung der Patienten
auszuschließen sei.
Alle Ressourcen werden am Krankenbett gebündelt
"Daher werden in Zeiten wie diesen, in denen die Mittel im
Gesundheitswesen immer knapper werden, alle Ressourcen am Krankenbett
gebündelt. Im patientennahen Bereich dürfen keine Einsparungen
getätigt werden. Medikamente und Implantate müssen dem Stand der
Wissenschaft entsprechend im ausreichenden Ausmaß für die Wienerinnen
und Wiener zur Verfügung stehen. Die Arbeit für die Patienten ist
schließlich unsere zentrale Aufgabe", betont Hauke.
In patientenfernen Bereichen des KAV suche er aber gemeinsam mit
den Teilunternehmungsdirektoren akribisch nach Sparpotentialen.
"Kosteneinsparungen sind beispielsweise sicherlich bei so genannten
Overhead-Kosten möglich", meint Hauke.
Spitzenleistung bei der Wiener Herzchirurgie
Dass die Wiener Herzchirurgien Spitzenleistungen erzielen, steht
zudem außer Frage. "Wien ist in der Herzchirurgie führend", berichtet
Prim. Dr. Ludwig Kaspar, stellvertretender Generaldirektor des KAV:
"International kommen auf eine Million Einwohner pro Jahr etwa 1.000
Operationen am offenen Herzen. In Wien werden - bei 1,5 Millionen
Einwohnern - jährlich 2.000 Herzoperationen durchgeführt." Dabei wird
für die niederösterreichischen Patienten und Patientinnen ebenfalls
eine wichtige Versorgungsfunktion erfüllt. Kaspar: "Führt man sich
vor Augen, dass in St. Pölten pro Jahr 550 Operationen am offenen
Herzen durchgeführt werden, wird deutlich, wie bedeutsam die Wiener
Spitäler auch für Niederösterreich - das ebenfalls an die 1,5
Millionen Einwohner hat - sind." (Schluss) rog/nig
Rückfragehinweis:
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Mag. Andrea Rogy
Tel.: 53 114/81 231
Handy: 0664/516 44 73
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