• 13.12.2002, 19:11:54
  • /
  • OTS0249 OTW0249

Wiener Landtag (11)

Wiener Umweltbericht 2000/2001 und Naturschutzberichtes 2001

Wien (OTS) - StR. DI Isabella Kossina (SPÖ) präsentierte den
Wiener Umweltbericht 2000/2001 und den Naturschutzbericht 2001.
Hierbei betonte sie, dass bei beiden Berichten für höchstmögliche
Transparenz und Analysemöglichkeit gesorgt wurde. Weiters hob sie
hervor, dass viele wesentliche Daten aus dem Wiener Umweltbereich
auch für die Bevölkerung via Internet und andere
Kommunikationsmöglichkeiten zugänglich gemacht worden seien.

LAbg. Mag. Rüdiger Maresch (G) kündigte an, dass seine Fraktion
dem Geschäftsstück zustimmen werde, besonders die MA 22 habe
ausgezeichnete Arbeit geleistet. Irritierend seien sowohl im
Umweltbericht als auch im Naturschutzbericht die Vorwörter, die oft
mit dem Inhalt nicht übereinstimmen würden. Verschwiegen werde unter
anderem, dass das Budget der Geschäftsgruppe um 9 Prozent reduziert
worden sei.

Der Umweltbericht sei auch ein Leistungsbericht, sagte LAbg.
Komm.Rat Rudolf Klucsarits (ÖVP). Seine Kritik richte sich nicht
gegen die Autoren der Publikationen oder die MA 22, sondern gegen
Stillstand und Rückstau im Umweltbereich. Der Bericht enthalte wenig
Konkretes, neu auftauchende umweltpolitische Fragen würden überhaupt
nicht behandelt.

Der Naturschutzbericht sei korrekt und sachlich, Probleme würden
aufgezeigt, auch die Vielfalt an Flora und Fauna. Der Umweltbericht
dagegen sei blumig, stark bebildert, farbig und in seiner Darstellung
zu optimistisch gewichtet, befand LAbg. Brigitte Reinberger (FPÖ).
Anhand des Umweltberichtes führte sie Beispiele an, die ihrer Ansicht
nach Fehler in der Umweltpolitik aufzeigen würden.

LAbg. Petra Bayr (SPÖ) bekannte sich dazu, dass es sich beim
Umweltbericht teilweise um eine Jubelbroschüre handle. Dies aus dem
Grund, weil vieles in Wien hervorragend funktioniere. Wie Bayr
ankündigte, werde bis 2005 ein Stadtentwicklungsplan entwickelt, in
dem Grünpolitik eine wichtige Rolle spielen werde. Sie erinnerte
daran, dass Wien über rund 2.000 Parks verfüge, die großteils auf die
Bedürfnisse der Bevölkerung ausgerichtet wären. (Forts.) ull/vo

Rückfragehinweis:
PID-Rathauskorrespondenz:
http://www.wien.at/vtx/vtx-rk-xlink/
Diensthabender Redakteur
Tel.: 4000/81 081

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NRK

Bei Facebook teilen.
Bei X teilen.
Bei LinkedIn teilen.
Bei Xing teilen.
Bei Bluesky teilen

Stichworte

Channel