Wiener Landtag (11)

Wiener Umweltbericht 2000/2001 und Naturschutzberichtes 2001

Wien (OTS) - StR. DI Isabella Kossina (SPÖ) präsentierte den Wiener Umweltbericht 2000/2001 und den Naturschutzbericht 2001. Hierbei betonte sie, dass bei beiden Berichten für höchstmögliche Transparenz und Analysemöglichkeit gesorgt wurde. Weiters hob sie hervor, dass viele wesentliche Daten aus dem Wiener Umweltbereich auch für die Bevölkerung via Internet und andere Kommunikationsmöglichkeiten zugänglich gemacht worden seien.

LAbg. Mag. Rüdiger Maresch (G) kündigte an, dass seine Fraktion dem Geschäftsstück zustimmen werde, besonders die MA 22 habe ausgezeichnete Arbeit geleistet. Irritierend seien sowohl im Umweltbericht als auch im Naturschutzbericht die Vorwörter, die oft mit dem Inhalt nicht übereinstimmen würden. Verschwiegen werde unter anderem, dass das Budget der Geschäftsgruppe um 9 Prozent reduziert worden sei.

Der Umweltbericht sei auch ein Leistungsbericht, sagte LAbg. Komm.Rat Rudolf Klucsarits (ÖVP). Seine Kritik richte sich nicht gegen die Autoren der Publikationen oder die MA 22, sondern gegen Stillstand und Rückstau im Umweltbereich. Der Bericht enthalte wenig Konkretes, neu auftauchende umweltpolitische Fragen würden überhaupt nicht behandelt.

Der Naturschutzbericht sei korrekt und sachlich, Probleme würden aufgezeigt, auch die Vielfalt an Flora und Fauna. Der Umweltbericht dagegen sei blumig, stark bebildert, farbig und in seiner Darstellung zu optimistisch gewichtet, befand LAbg. Brigitte Reinberger (FPÖ). Anhand des Umweltberichtes führte sie Beispiele an, die ihrer Ansicht nach Fehler in der Umweltpolitik aufzeigen würden.

LAbg. Petra Bayr (SPÖ) bekannte sich dazu, dass es sich beim Umweltbericht teilweise um eine Jubelbroschüre handle. Dies aus dem Grund, weil vieles in Wien hervorragend funktioniere. Wie Bayr ankündigte, werde bis 2005 ein Stadtentwicklungsplan entwickelt, in dem Grünpolitik eine wichtige Rolle spielen werde. Sie erinnerte daran, dass Wien über rund 2.000 Parks verfüge, die großteils auf die Bedürfnisse der Bevölkerung ausgerichtet wären. (Forts.) ull/vo

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