MAREK: FAMILIE UND BERUFSTÄTIGKEIT BESSER VEREINBAR MACHEN

Pressekonferenz "Starke Frauen mit Wirtschaftserfahrung und Sozialkompetenz"

Wien, 13. Dezember 2002 (ÖVP-PK) Die neue Wiener ÖVP-Nationalratsabgeordnete Christine Marek arbeitet in einem High-Tech-Betrieb, ist engagierte Betriebsrätin und Kammerrätin in der AK-Wien und konzentriert ihr Engagement - bedingt durch ihre eigene Situation als berufstätige alleinerziehende Mutter - vor allem auf berufstätige Frauen mit Familienpflichten, auf flexible Arbeitszeiten und neue Formen der Arbeit wie Teleworking, individuelle, flexible Betreuungsangebote und Bewusstseinsänderungen in Unternehmen. In der heutigen Pressekonferenz des ÖVP-Klubs, bei der drei neue weibliche Abgeordnete unter dem Thema "Starke Frauen mit Wirtschaftserfahrung und Sozialkompetenz" vorgestellt wurden, erläuterte Marek ihre zwei großen Schwerpunktbereiche: ****

- Kinderbetreuung als Voraussetzung dafür, dass Familie und Berufstätigkeit möglich wird. Dazu braucht es ein flexibles Kinderbetreuungsangebot und vor allem die Attraktivierung des Berufes der Tagesmutter, aber auch die steuerliche Absetzbarkeit von Kinderbetreuungskosten, so etwa durch einen Freibetrag, dass den Unternehmen die steuerfreie Unterstützung von berufstätigen Eltern besser ermöglicht wird;

- Arbeitszeitflexibilisierung vor allem durch Teleworking, was etwa im High-Tech-Bereich problemlos anzuwenden sei. Hier gehe es auch um eine Neudefinition der Beurteilung von Leistung, es gelte aber auch, Anreize für Unternehmen zu setzen und den Erfahrungsaustausch zwischen einzelnen Unternehmen zu forcieren. Als wichtigen Schritt nannte Marek auch die Einführung des Audit "Familie und Beruf" durch den damaligen Familienminister Bartenstein. Nötig sei auch, das Arbeitszeitgesetz auf einen eventuellen Adaptierungsbedarf anzusehen.

SCHIEFERMAIR: EIGENVERANTWORTLICHEN, LÖSUNGSORIENTERTEN WEG IN DER LANDWIRTSCHAFT GEHEN

Die neue oberösterreichische Abgeordnete Notburga Schiefermair ist Mutter von vier Kindern, führt im Sommer einen gemischten landwirtschaftlichen Betrieb (Schweinezucht und Gemüseanbau) und ist im Winter als Trainerin in der landwirtschaftlichen Erwachsenenbildung tätig.

"In diesen Seminaren stellen wir den Menschen in den Mittelpunkt jedes Betriebes. Ich möchte aber auch aufzeigen, wie wichtig es ist, den landwirtschaftlichen Betrieb als Unternehmen zu sehen und Betriebserfolg und Lebensqualität lebbar zu machen", sagte Schiefermair in der Pressekonferenz. Es gehe darum, in der Landwirtschaft einen eigenverantwortlichen, lösungsorientierten Weg zu gehen.

In ihrem Statement betonte Schiefermair die große Bedeutung des ländlichen Raumes "als Sehnsuchtsraum all jener, die nicht im ländlichen Raum leben, aber auch die hohe wirtschaftliche Bedeutung des ländlichen Raumes für die Wertschöpfung im Handel, für den Lebensmittelbereich, die Gastronomie, den Tourismus und die Industrie. "Ich möchte gerne meine kreative Ader und meine berufliche Erfahrung dazu nutzen, in der Politik mitzugestalten und den ländlichen Raum zu stärken."
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