- 13.12.2002, 11:17:04
- /
- OTS0091 OTW0091
KORREKTUR zu OTS0069 von heute
Seniorenbundobmann Knafl: "Nur rasche Reformen sichern bestehende und zukünftige Pensionen!"
Wien (OTS) - In der OTS0069 von heute muss es im vierten Absatz im
vorletzten Satz wie folgt richtig lauten: Durch den sogenannten
Struktureffekt verlieren die Pensionen jährlich durchschnittlich 1,5
% (NICHT: ... um durchschnittlich um 1,5 % an ihrem Wert)
KORRIGIERTE NEUFASSUNG:
Titel: Seniorenbundobmann Knafl: "Nur rasche Reformen sichern
bestehende und zukünftige Pensionen!"
Wien (OTS) - "Nichts zu tun bringt Nachteile für die bestehenden
Pensionen und besonders für die heute Jungen", erklärte Stefan Knafl,
Bundesobmann des Österreichischen Seniorenbundes, zur aktuellen
Diskussion über eine langfristigen Pensionssicherung. "Nichts zu
tun, hätte nicht nur Beitragserhöhungen oder Leistungskürzungen,
sondern Beitragserhöhungen und Leistungskürzungen zur Folge", so
Knafl weiter. Nur rasche Reformen stellen sicher, dass die gestern
vorgestellten Modelle der Pensionsreform für die zukünftigen
Pensionisten positiv wirksam werden und garantiert keine negativen
Auswirkungen auf die bestehenden Pensionen haben.
Knafl: "Je früher die Reformen einsetzen, umso besser. Nur eine
rasche politische Beschlussfassung ermöglicht die notwendigen langen
und schonenden Übergangsfristen. Ich begrüße daher die Empfehlung der
Pensionsreformkommission unter der Leitung von Univ.Prof. Dr. Theodor
Tomandl, raschest Reformen zu setzen".
Neben Maßnahmen, die von der Pensionsreformkommission
vorgeschlagen werden, sind aber vorrangig im Arbeitsmarkt und im
Gesundheits- und Bildungsbereich solche zu setzen, die eine hohe
Erwerbsquote der 55-64jährigen ermöglichen.
Zur Wertsicherung der Pensionen weist Knafl darauf hin, dass
bereits am 11.4.2002 der außerordentliche Bundestag des
Österreichischen Seniorenbundes die Forderung nach einer
Wertsicherung der Pensionen beschlossen hat. "Nun hat sich auch die
Pensionsreformkommission dieser Forderung angeschlossen und eine
echte Inflationsabgeltung der jährlichen Pensionsanpassung
empfohlen", stellte Knafl zufrieden fest. Im Jahr 2000 waren die
Neupensionen im Durchschnitt um 17 % höher als die Pensionen im
Pensionsstock und um über 30 % höher als die Pensionen der Abgänger.
Durch den sogenannten Struktureffekt verlieren die Pensionen jährlich
durchschnittlich 1,5 %. Daher ist unabhängig von der Entwicklung der
Neuzugänge die Wiedereinführung der Inflationsrate als Untergrenze
für die Pensionsanpassung unerlässlich, weil es sonst zu einer
Verarmung vieler Pensionisten käme.
Ein Beibehalten des derzeitigen Systems der Nettopensionsanpassung
hätte ein Ansteigen der Ausgleichszulagenbezieher sowohl bei
Alleinstehenden als auch bei Ehepaaren zur Folge.
"Zur konkreten Umsetzung der erforderlichen Maßnahmen bedarf es
eines breiten, generationenübergreifenden Dialoges", forderte Knafl
abschließend.
Rückfragehinweis:
Österreichischer Seniorenbund
Mag. Michael Schleifer
Tel.: 40126/154
OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NEB






