KORREKTUR zu OTS0069 von heute

Seniorenbundobmann Knafl: "Nur rasche Reformen sichern bestehende und zukünftige Pensionen!"

Wien (OTS) - In der OTS0069 von heute muss es im vierten Absatz im vorletzten Satz wie folgt richtig lauten: Durch den sogenannten Struktureffekt verlieren die Pensionen jährlich durchschnittlich 1,5 % (NICHT: ... um durchschnittlich um 1,5 % an ihrem Wert)

KORRIGIERTE NEUFASSUNG:

Titel: Seniorenbundobmann Knafl: "Nur rasche Reformen sichern bestehende und zukünftige Pensionen!"

Wien (OTS) - "Nichts zu tun bringt Nachteile für die bestehenden Pensionen und besonders für die heute Jungen", erklärte Stefan Knafl, Bundesobmann des Österreichischen Seniorenbundes, zur aktuellen Diskussion über eine langfristigen Pensionssicherung. "Nichts zu tun, hätte nicht nur Beitragserhöhungen oder Leistungskürzungen, sondern Beitragserhöhungen und Leistungskürzungen zur Folge", so Knafl weiter. Nur rasche Reformen stellen sicher, dass die gestern vorgestellten Modelle der Pensionsreform für die zukünftigen Pensionisten positiv wirksam werden und garantiert keine negativen Auswirkungen auf die bestehenden Pensionen haben.

Knafl: "Je früher die Reformen einsetzen, umso besser. Nur eine rasche politische Beschlussfassung ermöglicht die notwendigen langen und schonenden Übergangsfristen. Ich begrüße daher die Empfehlung der Pensionsreformkommission unter der Leitung von Univ.Prof. Dr. Theodor Tomandl, raschest Reformen zu setzen".

Neben Maßnahmen, die von der Pensionsreformkommission vorgeschlagen werden, sind aber vorrangig im Arbeitsmarkt und im Gesundheits- und Bildungsbereich solche zu setzen, die eine hohe Erwerbsquote der 55-64jährigen ermöglichen.

Zur Wertsicherung der Pensionen weist Knafl darauf hin, dass bereits am 11.4.2002 der außerordentliche Bundestag des Österreichischen Seniorenbundes die Forderung nach einer Wertsicherung der Pensionen beschlossen hat. "Nun hat sich auch die Pensionsreformkommission dieser Forderung angeschlossen und eine echte Inflationsabgeltung der jährlichen Pensionsanpassung empfohlen", stellte Knafl zufrieden fest. Im Jahr 2000 waren die Neupensionen im Durchschnitt um 17 % höher als die Pensionen im Pensionsstock und um über 30 % höher als die Pensionen der Abgänger. Durch den sogenannten Struktureffekt verlieren die Pensionen jährlich durchschnittlich 1,5 %. Daher ist unabhängig von der Entwicklung der Neuzugänge die Wiedereinführung der Inflationsrate als Untergrenze für die Pensionsanpassung unerlässlich, weil es sonst zu einer Verarmung vieler Pensionisten käme.

Ein Beibehalten des derzeitigen Systems der Nettopensionsanpassung hätte ein Ansteigen der Ausgleichszulagenbezieher sowohl bei Alleinstehenden als auch bei Ehepaaren zur Folge.

"Zur konkreten Umsetzung der erforderlichen Maßnahmen bedarf es eines breiten, generationenübergreifenden Dialoges", forderte Knafl abschließend.

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Österreichischer Seniorenbund
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