Hypo Tirol Bank AG trotzt schwierigem Umfeld. 2002 erneut Topergebnis.

Innsbruck (OTS) - In einem aus Bankensicht extrem schwierigen Jahr mit großen Gewinnrückgängen - die ÖNB spricht von einem Drittel (33%), die Bankitalia von "bitteren 25 %" - sowie in einem Jahr, in dem das Unternehmen wiederum monatelang Gegenstand öffentlicher Diskussionen aller Art war (Veränderungen im Aufsichtsrat, bevorstehende Vorstandsbestellung, Wiederaufflam-men der SüdSpa-Überlegungen usw.), verzeichnet die Hypo Tirol Bank AG auch 2002 wieder solide Zuwächse und schreibt ungeachtet des stürmischen Umfeldes die vor vier Jahren begonnene Erfolgsgeschichte konsequent weiter.

Sie profitiert dabei insbesondere von zweistelligen Zuwächsen im Einlagen- und Emissionsbereich. Die wichtigsten Höhepunkte des Jahres des Jahres waren die Gründung der Hypo Tirol Swiss in Zürich, die Aufwertung des Topratings AA+ auf das begehrte AAA von Standard & Poor`s als höchstes Gütezeichen für Sicherheit und Bonität sowie der Baustart für das Hypo Center Bozen für 70 Arbeitsplätze.

"Die klare Geschäftsstrategie Hypo Nova (grenzübergreifender Kernmarkt an der Achse Nord/Süd mit Nischen in Zürich und Wien, die vier Geschäftsfelder Bank; Consult - Versicherungsbrokerage; Invest - Private Banking und Leasing ) ließ uns auch dieses äußerst schwierige Jahr erfolgreich meistern, sodass wir auch heuer wieder respektable Zuwächse aufzuweisen haben. Es ist gelungen, die Ertragskraft der Hypo Tirol weiter zu steigern, die Kosten im Griff zu behalten und durch qualitätsvolles Management die Risikokosten im Sinne von Basel II verursachungsgerecht zuzuordnen (Einstufung nach Bonitätsklassen). Wiederum haben wir die Eigenkapitalbasis durch die Zuführung von Gewinnen gesteigert. Wir haben den Firmenwert der Hypo seit 1998 um ca. 80 % von ca. EUR 360 Mio. auf ca. EUR 645 Mio. konsequent und nachhaltig erhöht", so Josef Prader, der Vorsitzende und Sprecher des Vorstandes der Hypo Tirol Bank AG.

Die voraussichtliche Bilanzsumme 2002 wächst auf EUR 7.024,0 Mio. an. Das ist eine Steigerung um über 17% gegenüber dem Vorjahr. Dieser auch 2002 wieder signifikante Anstieg beruht auf einer verstärkten Emissionstätigkeit, die heuer aufgrund des AAA und der Teilnahme am MTN-Programm auf EUR 1,7 Mrd. anwächst. Beachtlich erhöht haben sich 2002 zudem die Spar- und sonstigen Bankeinlagen um über 11 % auf EUR 1.580,0 Mio.

Das Wachstum des Betriebsergebnisses für 2002 beträgt 5 %, das ist eine Steigerung von EUR 53,9 Mio. auf EUR 56,0 Mio. Das EGT wird wieder um mindestens 7,6% auf mehr als EUR 31 Mio. gegenüber dem Vorjahr steigen. Die Eigenkapitalrendite (ROE) wird sich im Jahr 2002 auf den Höchststand von ca. 13% erhöhen.

Das erfreuliche Jahresergebnis schlägt sich auch eindrücklich im Peer-Group-Vergleich der ÖNB für das dritte Quartal 2002 nieder. So rückt die Hypo Tirol Bank in der Rangliste im Vergleich mit den 30 größten Banken Österreichs hinsichtlich der Ertragslage in der Gesamtbewertung vom 11. Rang im Vorjahr 2002 auf den hervorragenden 7. Platz vor. Bei der Cost Income Ratio (CIR) belegt sie den 4. Rang (vorher Platz 7) und bei der Eigenkapitalrendite (ROE) sogar den 3. Rang (vorher Platz 10). Im Jahr 1998 war die Hypo Tirol Bank beim EGT auf Platz 20 und hat sich seither um 13 Ränge verbessert.

Von 1998 bis 2002 wurden die Unternehmensrücklagen und "Stillen Reserven" konsequent aufgestockt. So wuchsen die Rücklagen/Reserven von EUR 251,7 Mio. im Jahr 1998 auf voraussichtlich beachtliche EUR 327,8 Mio. im Jahr 2002 an. Diese Rücklagen garantieren die Finanzierbarkeit des Wachstums sowie die Leistbarkeit der geplanten Investitionen. Sie ermöglichen vor allem auch anspruchsvolle Bauprojekte. Kurz bis mittelfristig auf dem Programm steht der Komplettumbau der Zweigstelle Imst, der Neubau der Zweigstelle Reutte, die Eröffnung des Kundencenters in Wien Süd im Frühjahr 2002, der Um- und Ausbau der Zweigstellen Bruneck und Trient sowie des Verwaltungsgebäudes in Bozen. Die geplanten Investitionen für die kommenden 2 Jahre in Liegenschaften umfassen ein Volumen von EUR 21,5 Mio. Sie bilden einen kräftigen Impuls für die Bauwirtschaft im gesamten Kernmarkt und sind ein Zeichen für das solide Wachstum des Unternehmens.

Das verwaltete Kundenvolumen zum 31.10.2002 beträgt EUR 10.195,0 Mio. und wird zum Jahresende auf EUR 10,6 Mio. anwachsen. Davon entfallen 84 % auf Tirol, 12 % auf Italien und 4 % auf Wien.

Entgegen der in den österreichischen und italienischen Medien kolportierten bevorstehenden Massenentlassungen in der Finanzbranche (Il Sole 24 Ore 11.12. "20.000 Entlassungen", Wirtschaftsblatt 21.12.02 "tausende Mitarbeiter") wird die Hypo Tirol Bank weiterhin Arbeitsplätze schaffen. 1998 hatte das Unternehmen ca. 550 Mitarbeiter, heute, Ende 2002 sind es 717, bis Ende 2002 sollen es ca. 760 sein. In den nächsten fünf Jahren werden ca. 130 neue Arbeitsplätze entstehen.

Unter dem Motto "Mit Qualität zu Spitzenleistungen" plant die Hypo Tirol Bank für 2003 wieder ein solides Wachstum. So beim Kundenvolumen eine Steigerung von EUR 10,6 Mrd. auf EUR 11,9 Mrd. (Steigerung um 12,2 %), beim Betriebsergebnis eine Erhöhung von EUR 58,6 Mio. auf EUR 65,7 Mio. (Steigerung um 12,0 %) und beim EGT ein Anwachsen von EUR 31,2 Mio. auf EUR 37,0 Mio. (Steigerung um 18,0%).

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