Alles Gute, Matula! ORF zeigt 200. Folge von "Ein Fall für zwei"

90-minütiges Special steht am 13. Dezember auf dem ORF-Programm

Wien (OTS) - 59 Autoren, 50 Regisseure, weit mehr als 1.000 Schauspieler in zwei Jahrzehnten - und 199 gelöste Fälle: Das sind die Eckdaten der am längsten laufenden Detektivserie im deutschen Sprachraum: "Ein Fall für zwei". Und einer ist bei der Koproduktion von ZDF, ORF und SF DRS seit 1981 immer vor der Kamera mit dabei:
Claus Theo Gärtner alias Josef Matula: "100 Folgen, okay. C.T.G." -Mit diesem Satz fing 1981 alles an: Der Bühnenschauspieler Gärtner ließ sich Anfang der achtziger Jahre breitschlagen und übernahm die Hauptrolle in der neuen Krimiserie. Auf vier bis fünf Jahre, ca. 40 bis 50 Folgen, war der Spaß angesetzt, Gärtner sagte eher aus einer Laune heraus für 100 Folgen zu. Nun, der 100. "Fall für zwei" (Episode "Käufliche Herren") ist schon lange Geschichte, zwei Jahrzehnte Matula schrieben TV-Geschichte. Am Freitag, dem 13. Dezember 2002, rüstet sich der Private Eye von Frankfurt/Main um 20.15 Uhr in ORF 2 bereits für seinen 200. Einsatz. Und der aktuelle Fall ist aus mehrfacher Hinsicht ein Novum: Erstmals dauert ein "Fall für zwei" 90 Minuten, erstmals schnüffelt Matula nicht in Frankfurt und Umgebung, sondern in Österreich, genauer gesagt in Wien. Und erstmals wird der Job für den Privatdetektiv zu einem "Albtraum" (so zumindest der Titel der Jubiläumsfolge).

Claus Theo Gärtner und Paul Frielinghaus in Wien: "Wir kommen sicher wieder!"

Ganz und gar nicht zum Albtraum gerieten die Dreharbeiten an der Jubiläumsfolge, die das Team um Gärtner und seinen Kollegen Paul Frielinghaus im vergangenen Mai nach Wien führten: "Wir kommen immer gerne nach Österreich", verrieten beide damals. Besonders angetan zeigten sich die beiden TV-Stars von der Herzlichkeit der österreichischen "Fall für zwei"-Fans: "Von den Fans in Österreich wird uns nur Respekt und Anerkennung entgegengebracht", sagte etwa Frielinghaus, um gleich eine Anekdote, die sich während der Dreharbeiten ereignete, preiszugeben: "An einem Abend war ich im Theater und musste in der Pause unzählige Autogramme geben. Das passiert mir in Deutschland nicht. Schade, dass ich nicht länger hier sein kann." Leise Wehmut klang bei diesem Satz mit, aber Frielinghaus war froh, überhaupt in Wien gedreht zu haben: "Ich bin sehr froh, dass es den Drehbuchautoren gelungen ist, eine so gute Geschichte zu schreiben, die es mir erlaubt, vom klassischen Arbeitsplatz eines Anwalts, dem Schreibtisch, nach Wien zu kommen. Das sollte öfter passieren."

"Ein Fall für zwei": Anwälte und Österreicher in zwei Jahrzehnten

Frielinghaus war auch der erste Anwalt der Serie, dem es gelang, in die Stadt des dritten Mannes zu kommen - als vierter Partner an Gärtners Seite seit Bestehen der Serie: Nach 60 Sendungen mit Günter Strack (Dr. Dieter Renz), 90 Folgen mit Rainer Hunold (Dr. Rainer Franck) und 33 Folgen mit Mathias Herrmann (Dr. Johannes Voss) bekam Josef Matula am 22. Dezember 2000 eben mit Frielinghaus alias Dr. Markus Lessing im 182. "Fall für zwei" (Episodentitel: "Morgen bist du tot") seinen aktuellen Kollegen. Der seriöse Anwalt und der schillernde Privatdetektiv wurden in den 18 bisherigen Episoden gute Freunde, obwohl beide passionierte Einzelkämpfer sind.
Egal ob als Einzelkämpfer oder als Teamplayer - in 21 Jahren "Un cas pour deux" (so heißt die Serie in Frankreich) waren jedenfalls auch zahlreiche Österreicherinnen und Österreicher mit dabei: Der Bogen spannt sich von Christine Buchegger, Birgit Doll, Katharina Stemberger, Sissy Höfferer, Mijou Kovacs und Claudia Messner bis zu Peter Weck, Karlheinz Hackl, Karl Merkatz, Dietmar Schönherr, Kurt Weinzierl, Max Müller, Hanno Pöschl und August Schmölzer - sie alle standen z. B. in Italien unter dem Serientitel "Una casa per due" und im Iran in "Yek parvandeh baraye do nafar" gemeinsam mit Matula vor der Kamera. Und in der aktuellen Folge spielen neben "Liebe, Lügen, Leidenschaften"-Star Denise Zich, Udo Schenk, Peter Sattmann, Katja Weitzenböck auch wieder österreichische Gaststars: Wolfram Berger, Evelyn Engleder und "Trautmann" Wolfgang Böck. Johannes Dräxler und Remy Eyssen schrieben das Buch. Michael Mackenroth, mit mehr als 20 Folgen längst dienender "Fall für zwei"-Regisseur und einer der Geburtshelfer der Serie, inszenierte auch diesmal den TV-Beweis, dass nicht immer der Gärtner der Mörder ist.

Nähere Infos zur Serie und zum Inhalt der Jubiläumsfolge sind unter http://orfprog.apa.at/ORFProg abrufbar.

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