- 10.12.2002, 13:21:52
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Empörung: Verordnung zum Gesundheitszeugnis wurde unterzeichnet
Trotz zahlreicher kritischer Stimmen schränkt Österreich ab 1. Jänner internationale Austauschprogramme ein.
Wien (OTS) - Mit Enttäuschung aber auch mit Sorge wurde zur
Kenntnis genommen, dass die Gesundheitszeugnisverordnung
unterzeichnet ist. Dies ungeachtet des kritischen nationalen und
internationalen Medienechos von letzter Woche. Bundesminister Haupt
schränkt somit ab erstem Jänner den internationalen
Studentenaustausch ein.
Über 50 Jahre lang waren gegenseitige Austauschprogramme zwischen
etwa 100 Staaten auch mit Österreich möglich. Einseitige
Beschränkungen, gegen das Prinzip der Fairness, nehmen Österreichs
Studierenden Möglichkeiten zum Sammeln von Auslandserfahrung.
Durch die Verordnung sind nun keine Praktika mehr im Ausmaß über
sechs Monate mit Nicht-EU-Staaten tauschbar. Ein Gutteil der jährlich
1.000 Fachpraktika ist davon betroffen.
Die International Student Associations of Austria (ISAA) fordert
heute von zuständige Politikern eine umgehende Rücknahme. Sie besteht
auf einer Reduktion der vorgesehenen Gesundheitstests. Weltweit
durchführbare, in Summe leistbare sowie medizinisch sinnvolle stehen
natürlich außer Frage.
Der heutige Tag der Menschenrechte wird zum Anlass genommen, vor
Diskriminierung Hepatitis Infizierter zu warnen. Studenten sollte
nicht aufgrund von auch in Österreich verbreiteten Krankheiten der
Aufenthalt versagt werden. Auch das wäre eine mögliche Konsequenz der
Verordnung.
Rückfragehinweis: Rückfragehinweis:
International Student Associations of Austria
(ISAA)
Andreas Karpfen
0650/2250036
[email protected]
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