SCHEIBNER: Transit: "Volle Unterstützung für Vorgangsweise Reichholds"

Auch für verkehrsgeplagte Ostregion Sonderregelungen notwendig"

Wien, 2002-12-10 (fpd) - Volle Unterstützung für die Vorgangsweise von Verkehrsminister Reichhold in Sachen Transit kam heute von BM Herbert Scheibner. "Am EU-Gipfel von Kopenhagen am Freitag bei den entscheidenden Transitverhandlungen mit der EU darf auch Außenministerin Ferrero-Waldner in dieser Frage nicht nachgeben. Der österreichischen Bundesregierung kommt hier eine unabdingbare Verantwortung gegenüber der lärmgeplagten Bevölkerung zu", betonte Scheibner.****

Am kommenden EU-Gipfel müßte auch eine Lösung für den Ost-West-Transit gefunden werden. Schon derzeit werde die Wiener Südosttangente täglich von 170.000 bis 250.000 Fahrzeugen (davon sind 10.000 LKW) benützt. "Diese schon heute unzumutbare Situation wird durch die EU-Erweiterung sicherlich noch mehr verschärft werden. Die EU muß sich auch in dieser Transitregion an Finanzierungen von Umfahrungen beziehungsweise am Ausbau von Straße und Bahn beteiligen. Österreich kann als kleines Land nicht gleichzeitig die Infrastruktur für den Ost-West-Transit nach der Erweiterung und für den Nord-Süd-Transit durch die Alpen alleine finanzieren", betonte Scheibner, der in diesem Zusammenhang auch für die verkehrsgeplagte Ostregion Sonderregelungen, vergleichbar mit dem Ökopunktesystem forderte. (Schluß)

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