- 10.12.2002, 11:18:19
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SCHEIBNER: Transit: "Volle Unterstützung für Vorgangsweise Reichholds"
Auch für verkehrsgeplagte Ostregion Sonderregelungen notwendig"
Wien, 2002-12-10 (fpd) - Volle Unterstützung für die Vorgangsweise
von Verkehrsminister Reichhold in Sachen Transit kam heute von BM
Herbert Scheibner. "Am EU-Gipfel von Kopenhagen am Freitag bei den
entscheidenden Transitverhandlungen mit der EU darf auch
Außenministerin Ferrero-Waldner in dieser Frage nicht nachgeben. Der
österreichischen Bundesregierung kommt hier eine unabdingbare
Verantwortung gegenüber der lärmgeplagten Bevölkerung zu", betonte
Scheibner.****
Am kommenden EU-Gipfel müßte auch eine Lösung für den
Ost-West-Transit gefunden werden. Schon derzeit werde die Wiener
Südosttangente täglich von 170.000 bis 250.000 Fahrzeugen (davon sind
10.000 LKW) benützt. "Diese schon heute unzumutbare Situation wird
durch die EU-Erweiterung sicherlich noch mehr verschärft werden. Die
EU muß sich auch in dieser Transitregion an Finanzierungen von
Umfahrungen beziehungsweise am Ausbau von Straße und Bahn beteiligen.
Österreich kann als kleines Land nicht gleichzeitig die Infrastruktur
für den Ost-West-Transit nach der Erweiterung und für den
Nord-Süd-Transit durch die Alpen alleine finanzieren", betonte
Scheibner, der in diesem Zusammenhang auch für die verkehrsgeplagte
Ostregion Sonderregelungen, vergleichbar mit dem Ökopunktesystem
forderte. (Schluß)
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