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Verstümmelte Leiche auf Autobahn! KfV: Fahren auf Sicht!

Eine bisher unidentifizierte Frau wurde auf der A1 von mehreren Autos erfasst. KfV betont abermals, angepasste Geschwindigkeit zu wählen!

Wien (OTS) - Frau auf A 1 von mehreren Autos überfahren
Zu einem schrecklichen Unfall kam es am vergangenen Abend auf der Westautobahn, als eine Frau, die möglicherweise wegen einer Panne aus ihrem Pkw gestiegen war, von mehreren vorbeifahrenden Autos überfahren wurde. Laut Polizeibericht habe ein 42-jähriger Pkw-Lenker, der mit regulärer Geschwindigkeit und Beleuchtung unterwegs war, die auf der Fahrbahn stehende Frau erfasst. Die Frau wurde über den Pkw geschleudert und von mehreren nachkommenden Fahrzeugen überrollt. Die Leiche wurde bis zur Unkenntlichkeit verstümmelt.

Dieser verheerende Unfall ist kein Einzelfall und zeigt daher, dass viele Autofahrer ihre Geschwindigkeit nicht an ihre Sichtverhältnisse anpassen. Der Unglückslenker war nur dann mit regulärer Geschwindigkeit unterwegs, wenn die Geschwindigkeit ein Anhalten innerhalb der Gefahrensichtweite zugelassen hat.

Angepasste Geschwindigkeit wählen
!Die zu fahrende Geschwindigkeit kann man nicht nur nach vorgeschriebenen Tempolimits wählen, man muss sie vor allem an die eigene Gefahrensichtweite anpassen. Wer stur seine 130 km/h auf der Autobahn fährt, obwohl er nicht weiter sieht als sein Abblendlicht reicht, der macht sich im Falle eines Unfalls mitschuldig", warnt Mag. Armin Kaltenegger, Leiter der Rechtsabteilung des KfV.

Das Tempo ist immer, insbesondere auch bei Dunkelheit so zu wählen, dass der Autofahrer bei Bedarf rechtzeitig reagieren, d. h. stehen bleiben oder ausweichen kann.
Verhalten im Falle einer Panne auf der Autobahn
Fahrzeuglenker die auf der Autobahn eine Panne oder einen Unfall haben, sind verpflichtet die Stelle sofort abzusichern, indem sie die Warnblinkanlage einschalten und das Pannendreieck am Fahrbahnrand ca. 250 Meter vor ihrem Auto in Richtung des ankommenden Verkehrs aufstellen. Das KfV empfiehlt dringend, sich dabei am Rande der Fahrbahn - am besten hinter einer Leitschiene - zu bewegen, eine reflektierende Warnweste zu tragen um besser gesehen zu werden und den ankommenden Verkehr permanent zu beobachten.

Nachkommende Autofahrer müssen angesichts einer solchen Situation jedenfalls damit rechnen, dass sich Personen auf der Fahrbahn befinden könnten, und zwar nicht nur in unmittelbarer Umgebung des abgestellten Fahrzeugs, sondern - wie der Fall zeigt - zumindest bis zur nächsten Notrufsäule. Gegebenenfalls muss das Tempo reduziert werden.

Rückfragen & Kontakt:

Kuratorium für Verkehrssicherheit
Pressestelle
Mag. Alexandra Ludvik
Tel.: (01) 717 70 - 225
pr@kfv.at
http://www.kfv.at

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