Pflegeskandal: Schaunig fordert Haider-Gespräch ein

Mehr Pflegepersonal von Landesrätin seit einem Jahr gefordert

Klagenfurt (SP-KTN) - Seit einem Jahr kämpft Soziallandesrätin Gabriele Schaunig-Kanduth für die Einrichtung einer Kontrollinstanz. "Personalreferent Haider hat bis zur gestrigen Regierungssitzung alle Gespräche verweigert, nach dem Skandal im Pflegeheim hat er mir seine Gesprächsbereitschaft zugesichert, nun fordere ich diese umgehend ein", so Schaunig.

Einen Pflegeanwalt hält die Soziallandesrätin für sinnvoll. Dieser können jedoch die notwendigen Kontrollen des Landes nicht ersetzen. Der für eine Sicherstellung, der dem Land unterstehenden Aufsicht, notwendige personelle Ausbau sei mit den Stimmen von FPÖ und ÖVP in der Regierung bisher immer abgelehnt worden. "Es war auch von Seiten des Personalreferenten keinerlei Gesprächsbereitschaft gegeben. Ich bin jederzeit bereit andere Termine zu verschieben um ein Gespräch mit Landeshauptmann Haider in dieser Angelegenheit zu Stande zu bringen", stellt Schaunig fest.

"Derzeit werden 2600 Pflegebetten in Kärnten von einer einzigen sehr engagierten Mitarbeiterin kontrolliert. Gerade in diesem sensible Bereich bräuchten wir acht Mitarbeiter um effiziente Kontrollen zu gewährleisten und bestmögliche Pflegebedingungen sicher zu stellen", so Schaunig. (Schluss)

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