Grüne/Vana: Ein Negativrekord bei den Arbeitslosenzahlen jagt den anderen

Grüne streichen Differenz zu ÖVP in Sachen Arbeitsmarktpolitik heraus.

Wien (Grüne) - 71.099 Menschen sind in Wien offiziell arbeitslos gemeldet, ein Plus von 4,5% im Vergleich zum Vorjahresmonat (bundesweit 5,4 %). Die Zahl der gemeldeten offenen Stellen ist um 27 % gesunken.

Dass trotz angekündigter Maßnahmen von Seiten Wiens und des Bundes vor allem junge Menschen vom Anstieg der Arbeitslosigkeit betroffen sind (43 % mehr Lehrstellensuchende in Wien im Vergleich zum Vorjahr), lässt bei der arbeitsmarktpolitischen Sprecherin der Wiener Grünen, Monika Vana, die Alarmglocken schrillen.

"Weder Wien noch der Bund sollten sich angesichts der dramatischen Arbeitslosenzahlen in Selbstlob üben. Massive Selbstkritik ist angesagt und harte Arbeit, Wahlversprechen in die Tat umzusetzen", kritisiert Vana die Schönrednerei Bartensteins & Co.

Mehr gegen die steigende Arbeitslosigkeit zu tun, sei gemäß zahlreicher Umfragen einer der dringlichsten Wünsche der ÖsterreicherInnen an eine künftige Regierung. "Die rechte Chaosregierung hat die hohe Arbeitslosigkeit mitzuverantworten. Wir sehen keine Konzepte bei der ÖVP, wie sie der steigenden Armut und der zunehmenden Unsicherheit am Arbeitsmarkt im Sinne der vielen Menschen, die Arbeit suchen, zu begegnen gedenkt", kritisiert Vana.

"In Sachen Arbeitsmarkt- und Beschäftigungspolitik trennen uns Grüne Welten vom Kurs der ÖVP", betont Vana. "Die ÖVP steht für Zweckentfremdung der Mittel aus der Arbeitslosenversicherung, Diffamierung von Arbeitslosigkeit als soziale Hängematte, Lockerung des Berufsschutzes, Beschönigung der Arbeitslosenzahlen für Statistikzwecke, Verschlechterung der Arbeitsbedingungen und weitere Lockerung der Ladenschlusszeiten, die zunehmende Atypisierung von Beschäftigungsverhältnissen und die systematische Ausgrenzung von Frauen aus dem regulären Arbeitsmarkt. Wir stehen für aktive Arbeitsmarktpolitik, Arbeitszeitverkürzung, Grundsicherung, Absicherung atypischer Arbeitsverhältnisse und aktive Frauenförderung", so Vana.

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