ÖBB: Offensive im Personenverkehr 2003

Neue Angebote und mehr als 100 zusätzliche Züge ab 15.12.2002

Mit zahlreichen Neuerungen im Personenverkehr starten die ÖBB ins Jahr 2003. Damit wird die angekündigte Offensive in diesem Bereich Realität. "Die Bahnfahrer erwartet mit dem Fahrplanwechsel ein erheblich ausgeweitetes Zugangebot. Ab 15. Dezember bieten wir mehr als 100 neue Zugverbindungen an", betont Vorstandsdirektor Ferdinand Schmidt. Hinzu kommen Preissenkungen im grenzüberschreitenden Verkehr: zusätzliche 25% Ermäßigung bei Reisen nach Deutschland und in die Schweiz sowie Preisreduktionen bei Fahrten in unsere östlichen Nachbarländer durch den EURegio-Verkehr.****

Mehr als 100 neue Züge ab 15. Dezember
Das neue Jahr beginnt bei den ÖBB bereits mit dem Fahrplanwechsel am 15. Dezember. Mit diesem Datum werden nicht nur die Fahrzeiten auf der Westbahn reduziert, sondern neue nationale und internationale Zugsverbindungen gestartet bzw. verbessert. Ein Schwerpunkt dieser Angebotsverbesserung ist das EURegio-Programm, eine absolute Novität im Bahnverkehr.

EURegio: Grenzenlos günstig Bahnfahren
Einer der wesentlichsten Zukunftsmärkte der ÖBB liegt im Osten. In Vorwegnahme der Erweiterung der Europäischen Union wird mit dem Fahrplanwechsel das EURegio-Konzept realisiert. Damit gibt es erstmals einen durchgängigen grenzüberschreitenden Nahverkehr. Mit einem eigenen günstigen Preissystem ausgestattet, das auch Wochen-und Monatskarten inkludiert, werden die österreichischen Ballungszentren Wien, Linz und Graz mit den Grenzregionen unserer östlichen Nachbarländer verbunden. - Zwei Preisbeispiele:

Wien - Bratislava (und retour): 16,00 EUR (statt bisher 24,40 EUR) Wien - Györ (und retour): 33,20 EUR (statt bisher 36,40 EUR)

Erste Erfahrungen, die seit Juni 2002 auf der Strecke Wien - Györ gesammelt wurden, bestätigen den eingeschlagenen Weg. Ab Fahrplanwechsel verkehren 24 neue EURegio-Züge nach Ungarn, Tschechien und in die Slowakei.

Neue InterCity-Verbindungen nach Osten
Ebenso wird der Fernverkehr zu unseren östlichen Nachbarn mit völlig neuen IC- und Schnellzugverbindungen aufgewertet. Die zusätzlichen Züge werden nach Prag, Budapest, Koper, Laibach und Zagreb geführt. "Unser Ziel ist es", so Schmidt, "in vorausschauender Weise die Verkehrsströme im Ost-West-Verkehr aufzufangen und sowohl im Personen- als auch im Güterverkehr auf die Schiene zu bringen. Die Bahn gewinnt deutlich an Attraktivität."

25% billiger nach Deutschland und in die Schweiz
Ein schönes neues Jahr haben auch jene Bahnfahrer, die nach Deutschland oder in die Schweiz reisen. Denn mit Fahrplanwechsel werden nicht nur zusätzliche Züge in die Schweiz und nach Deutschland geführt, wie etwa eine Direktverbindung von Innsbruck nach Berlin etabliert, sondern es tritt auch eine Neuerung in der TEE Rail Alliance in Kraft: Die Deutsche und die Schweizer Bahn anerkennen die ÖBB VORTEILScard und gewähren den Inhabern 25% Rabatt. Ein Preisbeispiel: City Star Ticket für eine Person (mit VORTELScard):

Wien - Köln (und retour): 114,40 EUR (statt bisher 148,00 EUR)

Für Familien ist es besonders günstig. Durch die TEE-Familienkarte können zwei Kinder bis 17 Jahre gratis mitreisen. Eine vierköpfige Familie fährt so zum ermäßigten Preis von zwei Personen.

ÖBB EuroCity: Qualitätszüge flächendeckend in ganz Österreich Im Juni diesen Jahres wurde der erste ÖBB EuroCity auf Schiene gebracht. Dieser bietet mit seinen völlig neu gestalteten Waggons deutliche Qualitätssteigerungen, wie etwa Business-Abteile, Ledersitze in der 1. Klasse, verbesserten Handyempfang sowie zusätzliche Abstellflächen und Steckdosen.

Im Laufe des Jahres wurde das Angebot auf täglich zehn Züge ausgedehnt. Mit dem Fahrplanwechsel werden nun 12 weitere Züge in den Fahrplan aufgenommen, wodurch sich die neue Qualität des Bahnreisens mehr als verdoppelt. Österreich ist damit flächendeckend versorgt. Anfang 2003, wenn die nächsten umgebauten Wagen fertiggestellt sind, werden weitere vier Züge zum Einsatz kommen. Dies bedeutet, dass binnen eines Jahres mehr als 250 Wagen - mehr als ein Drittel der Fernreisewaggons - komplett umgebaut wurden. Insgesamt 26 völlig erneuerte Züge sind dann in Österreich unterwegs.

Dienstleistung in allen Mobilitätsfragen
"Die ÖBB verstehen sich längst nicht mehr als reiner Anbieter von Schienenverkehrs-leistungen. Unser Ziel ist es, als der Problemlöser von Mobilitätsfragen aufzutreten", beschreibt Vorstandsdirektor Schmidt das neue Selbstverständnis der ÖBB. Die Mobilitätskette ist mittlerweile lückenlos und reicht mit Angeboten, wie dem BahnTaxi, Denzeldrive Carsharing, Park&Ride-Anlagen, BahnBus und dem Haus-Haus-Gepäck von der Wohnung des Reisenden bis zur Türe an seinem Zielort.

Mit zusätzlichen Angeboten wird diese Mobilitätskette weiter attraktiviert. So werden etwa die neuen Lounges am Wiener West- und Südbahnhof Statuskunden, Kunden mit Tickets für die 1. Klasse oder mit Schlafwagenbuchungen sowie Autoreisezugkunden einen besonderen Komfort bieten. Annehmlichkeiten wie etwa Zeitungen, Getränke, Snacks und einen eigenen Ticketkauf stehen in diesen Lounges zur Verfügung.

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