- 03.12.2002, 15:13:51
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Bessere Rahmenbedingungen für Freiwillige
Wien (Rotes Kreuz) - "Mehr als 41.000 freiwillige Rotkreuz-
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter haben in Österreich im Jahr 2001
nahezu 12 Millionen freiwillige Arbeitsstunden geleistet. Würde man
diese Stunden bezahlen müssen, so wären dies 239,4 Millionen Euro
pro Jahr, die die österreichische Gesellschaft zu finanzieren hätte.
Wie wertvoll dieser Einsatz oft ist, zeigte sich auch nach dem
schweren Hochwasser im Sommer", erklärt Rotkreuz-Präsident Fredy
Mayer anlässlich des internationalen Freiwilligentages am 5.
Dezember 2002.
Das Rote Kreuz fordert erneut eine Unterstützung der Freiwilligen
durch die Wirtschaft und die Politik. Neben einer
Freiwilligenkarenz, wie sie anlässlich der Hochwasserkatastrophe von
vielen Seiten gefordert wurde, stehen auch andere Maßnahmen auf der
Wunschliste der Rotkreuz-Helfer: "Die Rahmenbedingungen für
Freiwilligenarbeit müssen sich ändern. Wenn sich einer unserer
Freiwilligen in einem Unternehmen oder in einem Amt bewirbt, so wird
er meistens trotz seines ehrenamtlichen Engagements angestellt,
nicht deswegen", fasst Mayer die Problematik zusammen.
Das Rote Kreuz möchte das Klima für die Freiwilligkeit verbessern.
Ausbildungen und Zusatzqualifikationen, die Rotkreuz-Mitarbeiter,
zum Beispiel im Einsatzmanagement oder in der Katastrophenhilfe
haben, sollen auch im Beruf angerechnet werden. "Ich kann mir nicht
vorstellen, dass ein Rotkreuz-Profi, der bei der
Hochwasserkatastrophe mehrere Tage lang erfolgreich hunderte
Einsatzstunden absolviert hat, diese Erfahrungen nicht auch in
seinem Beruf nutzen könnte", meint Präsident Mayer abschließend.
Rückfragehinweis: ÖRK-Pressestelle
Gerald Czech
Mailto:[email protected]
01/589 00-154
www.roteskreuz.at
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