MA-48-Zentrale: FP-Donaustadt fordert Lärmschutzmaßnahmen für Anrainer

Kleingartenanlage hat Unterschriftenaktion gegen erwartete Geruchs- und Lärmbelästigungen gestartet

Wien, 03.12.02 (fpd) - "Auch wenn die künftige MA-48-Zentrale in Stadlau/Hirschstetten die "Logistik der MA-48 optimiert", wie die Wiener Umweltstadträtin behauptet, so darf man dabei nicht vergessen, dass auch "der Mensch zählt"", warnte heute der Klubobmann der Donaustädter Freiheitlichen Toni Mahdalik.

Die 14 Hektar große ehemalige Waagner-Biro-Liegenschaft wurde im Vorjahr um 530 Millionen Schilling von der Stadt Wien erworben. Was kommt laut Gemeinderatsbeschluß vom 6. Juni 2001 - nur mit den Stimmen der SPÖ - auf die Anrainer zu?

  • Winterdienstlagerplatz
  • Abstellfläche für LKW
  • Behälterreparatur- und Waschanlage
  • Erdwerk für Kompostvermarktung
  • Altautorecycling
  • Elektroaltgeräteentsorgung
  • Flohmarktbereich
  • Muldenabstellfläche
  • Betriebstankstelle und Waschanlage

Die MA-48 sagt zwar, dass Kompostverarbeitung, Altauto- bzw. Elektroaltgeräteentsorgung noch nicht aktuell sind. "Doch wie lange kann man diesen Zusagen wirklich trauen?", fragte Mahdalik.

Leiden werden unter dem Lärm und Gestank der MA-48 vor allem die Bewohner der Kleingartenanlage "Stadlau-Hirschstetten". Diese Leute haben sich mit viel Schweiß und Geld eine Grünoase direkt an der Grenze zum Ex-Waagner-Biro-Gelände geschaffen. Nicht nur, dass die Kleingartenhäuser deutlich an Wert verlieren werden, sind künftig auch Lärm und Gestank an der Tagesordnung.

Nachdem die Kleingärtner vom Bezirksvorsteher und den Magistratsdienststellen monatelang vergeblich Informationen über das Vorhaben urgiert hatten, baten sie schließlich die FPÖ-Donaustadt um Hilfe. Ein Informationsabend brachte dann auch erstes Licht ins behördliche Dunkel. "Die Kleingärtner haben auch schon rund 1000 Unterschriften gegen das Vorhaben gesammelt und werden von den Freiheitlichen weiter in jeder Hinsicht unterstützt", machte Mahdalik abschließend aufmerksam. (Schluß)am

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