- 03.12.2002, 12:26:17
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Transporteure: KV-Verrhandlungen auf Wunsch der Arbeitgeberseite unterbrochen
Bauer: Weisen Behauptungen der Gewerkschaft HTV scharf zurück
Wien (PWK 873) - "Der Ton der heutigen Presseaussendung der
Gewerkschaft HTV ist alles andere als sozialpartnerschaftlich",
ärgert sich der Geschäftsführer des Fachverbandes Güterbeförderung in
der WKÖ, Rudolf-Christian Bauer. Die Gewerkschaft habe sich im Ton
hier eindeutig vergriffen. Die Verhandlungsrunde vom 2.12.2002
wurde in einer freundschaftlichen und sachlichen Atmosphäre
abgehalten. Es war selbstverständlich nicht Gegenstand der
Verhandlungsrunde, illegale Praktiken über den Kollektivvertrag zu
legalisieren, betont Bauer.
Entgegen der Aussendung der Gewerkschaft standen ein umfassendes
gewerkschaftliches Forderungspaket und entsprechende Gegenforderungen
der Arbeitgeberseite an den Kollektivvertrag zur Diskussion. Ein
wesentlicher Verhandlungsgegenstand war es, eine Neuregelung für
sogenannte unproduktive Zeiten zu finden, insbesondere für Zeiten,
die auch im rechtlichen Sinn nicht als Arbeitszeit zu qualifizieren
wären. Auch die Mitteilung der Gewerkschaft, dass sie die
Verhandlungen unterbrochen hätte, ist unrichtig.
Es hat vielmehr der Vorsitzende der Arbeitgeberseite um eine
Unterbrechung für weitere interne Beratungen gebeten.
Wie Bauer berichtet, wurde den Sitzungsteilnehmern zu Beginn der
Verhandlungen neben einer ausführlichen Analyse der wirtschaftlichen
Situation auch ein gemeinsamer Bericht über die enge
sozialpartnerschaftliche Zusammenarbeit zwischen HTV und dem
Fachverband Güterbeförderung in Österreich sowie in der Europäischen
Union zur Kenntnis gebracht. "Angesichts dieser Tatsache davon zu
sprechen, dass die Frächter aus dem Skandal offensichtlich nichts
gelernt hätten, ist nicht akzeptabel und wird von uns auf das
Schärfste zurückgewiesen", kritisiert Bauer. (hp)
Rückfragehinweis: Wirtschaftskammer Österreich
Dr. Heribert Purtscher
Tel: 01 50105-4363
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