Transporteure: KV-Verrhandlungen auf Wunsch der Arbeitgeberseite unterbrochen

Bauer: Weisen Behauptungen der Gewerkschaft HTV scharf zurück

Wien (PWK 873) - "Der Ton der heutigen Presseaussendung der Gewerkschaft HTV ist alles andere als sozialpartnerschaftlich", ärgert sich der Geschäftsführer des Fachverbandes Güterbeförderung in der WKÖ, Rudolf-Christian Bauer. Die Gewerkschaft habe sich im Ton hier eindeutig vergriffen. Die Verhandlungsrunde vom 2.12.2002
wurde in einer freundschaftlichen und sachlichen Atmosphäre abgehalten. Es war selbstverständlich nicht Gegenstand der Verhandlungsrunde, illegale Praktiken über den Kollektivvertrag zu legalisieren, betont Bauer.

Entgegen der Aussendung der Gewerkschaft standen ein umfassendes gewerkschaftliches Forderungspaket und entsprechende Gegenforderungen der Arbeitgeberseite an den Kollektivvertrag zur Diskussion. Ein wesentlicher Verhandlungsgegenstand war es, eine Neuregelung für sogenannte unproduktive Zeiten zu finden, insbesondere für Zeiten, die auch im rechtlichen Sinn nicht als Arbeitszeit zu qualifizieren wären. Auch die Mitteilung der Gewerkschaft, dass sie die Verhandlungen unterbrochen hätte, ist unrichtig.
Es hat vielmehr der Vorsitzende der Arbeitgeberseite um eine Unterbrechung für weitere interne Beratungen gebeten.

Wie Bauer berichtet, wurde den Sitzungsteilnehmern zu Beginn der Verhandlungen neben einer ausführlichen Analyse der wirtschaftlichen Situation auch ein gemeinsamer Bericht über die enge sozialpartnerschaftliche Zusammenarbeit zwischen HTV und dem Fachverband Güterbeförderung in Österreich sowie in der Europäischen Union zur Kenntnis gebracht. "Angesichts dieser Tatsache davon zu sprechen, dass die Frächter aus dem Skandal offensichtlich nichts gelernt hätten, ist nicht akzeptabel und wird von uns auf das Schärfste zurückgewiesen", kritisiert Bauer. (hp)

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