• 03.12.2002, 10:34:13
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Heimische Bachforelle soll wieder angesiedelt werden

Zwei-Länder-Programm im Planungsstadium

St.Pölten (NLK) - "Viele lokale und regionale Formen und
Unterarten der Bachforelle sind akut vom Aussterben bedroht. Sie sind
durch jahrzehntelange Besatzmaßnahmen mit nicht-autochthonen
Setzlingen aus den meisten Gewässern verdrängt", erläuterte heute
Landeshauptmannstellvertreterin Heidemaria Onodi. "Derzeit befindet
sich aber ein Projekt in Planung, bei dem wir gemeinsam mit unseren
nördlichen Nachbarn, der Republik Tschechien, die Bachforelle vor dem
Aussterben schützen und ihren Weiterbestand sichern wollen." Ziel ist
die systematische Erfassung der genetischen Struk-tur von
Bachforellen und das Aufspüren noch vorhandener Populationen, dann
wer-den geeignete Mutterfische gefangen und Brütlinge aufgezogen. So
sollen gezielte Besatzmaßnahmen mit den nachgezüchteten autochthonen
Bachforellen den Besatz der heimischen Bäche für die Zukunft sichern.

Der Start des Projekts soll im Frühling 2003 erfolgen, die
Gesamtkosten werden mit 8.000 Euro voranschlagt. "Durch die
Kooperation mit unseren tschechischen Nachbarn bietet die
Wiederansiedlung der Bachforellen auch die Möglichkeit, die
naturschutzrelevanten Vernetzungen zwischen den Ländern zu
verbessern. Dies ist ein wichtiger Beitrag für die Entwicklung und
Umsetzung gemeinsamer Umwelt- und Naturschutzstandards", hob Onodi
die wesentlichen Aspekte des Projekts hervor.

Rückfragehinweis: Niederösterreichische Landesregierung
Pressestelle
Tel.: 02742/9005-12312

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NLK

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