• 03.12.2002, 10:04:33
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ÖAMTC: Keine wilden Parkplatz-Kämpfe in der ruhigen Vorweihnachtszeit

Unter dem Motto "Schön wär's, wenn ... " präsentiert der Club Lösungsansätze zu aufgezeigten Missständen

Wien (ÖAMTC-Presse) - Wenn die "Weihnachtsengel" am Wochenende in
Richtung Einkaufszentren unterwegs sind, geben sie sich oft ganz und
gar nicht friedlich. Chaos auf dem Parkplatz - kaum wird eine freie
Parklücke erspäht, geht der Kampf los. Der schnellste und
geschickteste Autolenker sichert sich den Parkplatz, begleitet wird
er vom Hupkonzert jener, die leer ausgingen, wüsten Beschimpfungen
und obszönen Gesten. "Jedes Wochenende das gleiche Bild", kritisiert
ÖAMTC-Verkehrspsychologin Marion Seidenberger, "schön wär´s, wenn die
Autolenker vor allem jetzt im Advent mehr Disziplin auf Parkplätzen
vor Einkaufszentren an den Tag legen würden."

1. Oberstes Gebot: Egal, wie hektisch es auf dem Parkplatz ist -
ruhig bleiben. Auf Biegen und Brechen um eine Parklücke zu kämpfen,
lohnt sich nicht. Ein dabei verursachter Blechschaden kostet Nerven
und viel Geld.

2. Appell an die Beifahrer: Wenn alle Insassen bei der
Parkplatzsuche mitreden, steigt der Stress für den Fahrer. "Die
Entscheidung, wo er parkt, muss der Lenker selbst treffen, dabei
sollten ihm die Mitfahrenden nicht dreinreden", so die
Verkehrspsychologin.

3. Bewährte Methode: Aus dem Shoppingcenter kommende Leute fragen,
wo sie parken, um den Platz übernehmen zu können. "So spart man Zeit
und Benzin", sagt Seidenberger, "umgekehrt kann man auch einem
Suchenden anzeigen, dass man wegfährt und er den Platz gleich
übernehmen kann."

4. Anti-Chaos-Taktik: Wer nicht unbedingt einen Parkplatz vor dem
Eingang des Einkaufszentrums sucht und sein Fahrzeug etwas weiter weg
parkt, entgeht dem ärgsten Stress. "Lieber einen kurzen Fußmarsch in
Kauf nehmen, als eine Ewigkeit Runden auf dem Parkplatzareal drehen",
so Seidenberger.

"Den Stress erst gar nicht aufkommen lassen", das ist der
Nonplusultra-Tipp der Verkehrspsychologin. Geschenke wollen gut
ausgesucht werden - dazu braucht es Ruhe. Eine Menge Hektik erspart
sich, wer seine Weihnachtseinkäufe auf einen verkehrsärmeren Tag
unter der Woche verlagert. "Man nimmt sich am besten einmal
ordentlich Zeit, erledigt möglichst alles und erspart sich, drei bis
viermal fahren zu müssen", empfiehlt Seidenberger. Dazu sollte man
gut organisiert mit einer gegliederten Einkaufsliste ausrücken.

Übrigens: Wer ausgeruht und "abgefrühstückt" losstartet, ist bei
weitem weniger grantanfällig und nicht so reizbar. Zeitig am
Vormittag sind außerdem weniger Menschen unterwegs, was das Einkaufen
angenehm macht. "Herrscht Zeitknappheit, kann man schon auch mal die
Kinder abgeben. Für gute Betreuung muss gesorgt sein, oft gibt es
sogar im Einkaufzentrum spezielle Kinderstuben", weiß die
ÖAMTC-Expertin.

(Schluss)
ÖAMTC-Pressestelle/Elvira Oberweger

Rückfragehinweis: ÖAMTC Pressestelle
Tel.: (01) 711 99-1218

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