ÖAMTC: Keine wilden Parkplatz-Kämpfe in der ruhigen Vorweihnachtszeit

Unter dem Motto "Schön wär's, wenn ... " präsentiert der Club Lösungsansätze zu aufgezeigten Missständen

Wien (ÖAMTC-Presse) - Wenn die "Weihnachtsengel" am Wochenende in Richtung Einkaufszentren unterwegs sind, geben sie sich oft ganz und gar nicht friedlich. Chaos auf dem Parkplatz - kaum wird eine freie Parklücke erspäht, geht der Kampf los. Der schnellste und geschickteste Autolenker sichert sich den Parkplatz, begleitet wird er vom Hupkonzert jener, die leer ausgingen, wüsten Beschimpfungen und obszönen Gesten. "Jedes Wochenende das gleiche Bild", kritisiert ÖAMTC-Verkehrspsychologin Marion Seidenberger, "schön wär´s, wenn die Autolenker vor allem jetzt im Advent mehr Disziplin auf Parkplätzen vor Einkaufszentren an den Tag legen würden."

1. Oberstes Gebot: Egal, wie hektisch es auf dem Parkplatz ist -ruhig bleiben. Auf Biegen und Brechen um eine Parklücke zu kämpfen, lohnt sich nicht. Ein dabei verursachter Blechschaden kostet Nerven und viel Geld.

2. Appell an die Beifahrer: Wenn alle Insassen bei der Parkplatzsuche mitreden, steigt der Stress für den Fahrer. "Die Entscheidung, wo er parkt, muss der Lenker selbst treffen, dabei sollten ihm die Mitfahrenden nicht dreinreden", so die Verkehrspsychologin.

3. Bewährte Methode: Aus dem Shoppingcenter kommende Leute fragen, wo sie parken, um den Platz übernehmen zu können. "So spart man Zeit und Benzin", sagt Seidenberger, "umgekehrt kann man auch einem Suchenden anzeigen, dass man wegfährt und er den Platz gleich übernehmen kann."

4. Anti-Chaos-Taktik: Wer nicht unbedingt einen Parkplatz vor dem Eingang des Einkaufszentrums sucht und sein Fahrzeug etwas weiter weg parkt, entgeht dem ärgsten Stress. "Lieber einen kurzen Fußmarsch in Kauf nehmen, als eine Ewigkeit Runden auf dem Parkplatzareal drehen", so Seidenberger.

"Den Stress erst gar nicht aufkommen lassen", das ist der Nonplusultra-Tipp der Verkehrspsychologin. Geschenke wollen gut ausgesucht werden - dazu braucht es Ruhe. Eine Menge Hektik erspart sich, wer seine Weihnachtseinkäufe auf einen verkehrsärmeren Tag unter der Woche verlagert. "Man nimmt sich am besten einmal ordentlich Zeit, erledigt möglichst alles und erspart sich, drei bis viermal fahren zu müssen", empfiehlt Seidenberger. Dazu sollte man gut organisiert mit einer gegliederten Einkaufsliste ausrücken.

Übrigens: Wer ausgeruht und "abgefrühstückt" losstartet, ist bei weitem weniger grantanfällig und nicht so reizbar. Zeitig am Vormittag sind außerdem weniger Menschen unterwegs, was das Einkaufen angenehm macht. "Herrscht Zeitknappheit, kann man schon auch mal die Kinder abgeben. Für gute Betreuung muss gesorgt sein, oft gibt es sogar im Einkaufzentrum spezielle Kinderstuben", weiß die ÖAMTC-Expertin.

(Schluss)
ÖAMTC-Pressestelle/Elvira Oberweger

Rückfragen & Kontakt:

ÖAMTC Pressestelle
Tel.: (01) 711 99-1218

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | OCP0001