Prammer fordert einen Vier-Parteien-Beschluss zur Absicherung der Frauenhelpline gegen Männergewalt

Wien (SK) Die Frauenhelpline gegen Männergewalt steht vor dem finanziellen Aus. Grund: Die ministerielle Förderung läuft mit Ende Dezember aus. SPÖ-Bundesfrauenvorsitzende Barbara Prammer erklärte am Dienstag gegenüber dem Pressedienst der SPÖ: "Ich bin vollkommen entsetzt dass es für die Frauenhelpline, die einzige Nummer, die österreichweit angerufen werden kann, keine Übergangsregelung gibt." Prammer forderte einen Beschluss der vier Parlamentsparteien, die Finanzierung fortzusetzen, damit "egal welche Regierung auch immer nach den Koalitionsverhandlungen angelobt wird, diese erfolgreiche Institution gegen Gewalt fortgeführt werden kann." ****

Die Frauenhelpline, die kostenlos rund um die Uhr zur Verfügung steht, hat seit Juni 1999 mehr als 45.000 AnruferInnen, Betroffene oder Angehörige - in beiden Fällen handelte es sich vorwiegend um Frauen - in Krisensituationen beraten. "Die Erfahrungen nach drei Jahren Frauenhelpline zeigen, wie wichtig diese Einrichtung ist. Die Helpline muss weitergeführt werden", betonte Prammer abschließend. (Schluss) up

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