- 03.12.2002, 08:59:34
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Prammer fordert einen Vier-Parteien-Beschluss zur Absicherung der Frauenhelpline gegen Männergewalt
Wien (SK) Die Frauenhelpline gegen Männergewalt steht vor dem
finanziellen Aus. Grund: Die ministerielle Förderung läuft mit Ende
Dezember aus. SPÖ-Bundesfrauenvorsitzende Barbara Prammer erklärte am
Dienstag gegenüber dem Pressedienst der SPÖ: "Ich bin vollkommen
entsetzt dass es für die Frauenhelpline, die einzige Nummer, die
österreichweit angerufen werden kann, keine Übergangsregelung gibt."
Prammer forderte einen Beschluss der vier Parlamentsparteien, die
Finanzierung fortzusetzen, damit "egal welche Regierung auch immer
nach den Koalitionsverhandlungen angelobt wird, diese erfolgreiche
Institution gegen Gewalt fortgeführt werden kann." ****
Die Frauenhelpline, die kostenlos rund um die Uhr zur
Verfügung steht, hat seit Juni 1999 mehr als 45.000 AnruferInnen,
Betroffene oder Angehörige - in beiden Fällen handelte es sich
vorwiegend um Frauen - in Krisensituationen beraten. "Die Erfahrungen
nach drei Jahren Frauenhelpline zeigen, wie wichtig diese Einrichtung
ist. Die Helpline muss weitergeführt werden", betonte Prammer
abschließend. (Schluss) up
Rückfragehinweis: Pressedienst der SPÖ
Tel.: (++43-1) 53427-275
http://www.spoe.at
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