FSG-Jugend: Neuer Vorsitzender einstimmig gewählt

Michael Seemayer übergibt an Mario Lindner

Wien (FSG). Im Vorstand der FSG-Jugend wurde gestern Mario Lindner, Vorsitzender der Eisenbahnerjugend, zum neuen FSG-Jugendvorsitzenden gewählt. Lindner tritt sein Amt mit starker sozialdemokratischer Unterstützung aus der eigenen Gewerkschaft an, denn bei der letzten Jugendvertrauensrätewahl bei den ÖBB entfielen 100 Prozent der Stimmen und Mandate auf die sozialdemokratische Fraktion der Jugendvertretung der Eisenbahnergewerkschaft. "Für mich ist die Funktion als FSG-Jugendvorsitzender nicht nur ein Ehre, sondern vielmehr eine große Herausforderung. Die vergangenen zweieinhalb Jahre haben für die Jugend in unserem Land nicht nur einen Stillstand sondern vielmehr einen Rückschritt bedeutet. Dies muss sich wieder ändern", so Lindner.++++

Worauf Lindner seine Schwerpunkte legen wird, ist für ihn klar:
Bekämpfung der Jugendarbeitslosigkeit, Umsetzung des Lastenausgleiches in der Lehrlingsausbildung, Wahlaltersenkung auf 16 und Recht auf Bildung. "Eine Politik in der Jugendarbeitslosigkeit als Schönheitsfehler abgestempelt wird, in der versucht wird Jugendliche mit Schmalspurberufen abzuspeisen und in der alles unternommen wird, um arbeitslose Jugendliche nur nicht in den monatlichen AMS-Statistiken aufscheinen zu lassen, ist nicht unsere Auffassung einer zukunftsträchtigen Jugendpolitik. Ebenso wenig wie wenn Jugendliche dafür bezahlen müssen, um in Kinosälen ihre Vorlesungen zu erhalten oder wenn mit nur einer Gesetzesänderung zig Verschlechterungen für Jugendliche eingeführt werden", erklärt Lindner. "Kanzler Schüssel und Minister Bartenstein haben hier einiges zu verantworten. Sie haben in den vergangenen zweieinhalb Jahren eine Politik gegen die Jugend betrieben. Und das muss sich schnellstens ändern."

Zum aktuellen Wahlausgang meint Lindner: "Die SPÖ konnte zulegen, was mich sehr freut. Knapp 37 Prozent der WählerInnen haben der Sozialdemokratie ihre Stimme gegeben. Und diese 37 Prozent erwarten sich von der SPÖ sozialdemokratische Politik. Ist diese nicht umsetzbar, haben wir in einer Regierung nichts verloren."

FSG, 1. Dezember 2002 Nr. 121

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