• 28.11.2002, 14:56:16
  • /
  • OTS0162 OTW0162

Leitl: "China wird 2002 für Österreich wichtigster Markt in Asien" Utl: WKÖ-Präsident trifft chinesischen Vizeminister Zhou Keren in Wien

Wien (PWK865) "Während eine Erholung der Weltwirtschaft noch nicht
absehbar ist, läuft Chinas Wirtschaftsmotor weiter auf vollen
Touren", stellte WKÖ-Präsident Christoph Leitl bei seinem Treffen mit
dem chinesischen Vizeminister für Außenhandel und Wirtschaftliche
Zusammenarbeit Zhou Keren fest. "China ist heute der Hoffnungsmarkt
in Asien mit einem prognostizierten Wirtschaftswachstum von 7,7 %.
Das zeigt auch der boomende chinesisch-österreichische Außenhandel.
Nach dem Rekordjahr der österreichischen Exporte 2001 zeichnet sich
für 2002 wieder eine deutliche Steigerung mit einem Plus von mehr als
20 Prozent in den ersten acht Monaten ab, womit China heuer zum
wichtigsten Exportmarkt Österreichs in Asien aufsteigt", so Leitl.

Erfreulich sei auch die steigende Anzahl österreichischer
Niederlassungen in der Volksrepublik, die derzeit bereits eine Zahl
von 150 erreicht hat. In diesem Zusammenhang gibt Leitl seiner
Hoffnung Ausdruck, dass das zum 1. Jänner 2003 in China geplante
Gesetz zur Förderung der Klein- und Mittelbetriebe, das sie rechtlich
mit den Staatsbetrieben gleichstellen und ein besseres Investitions-
und Geschäftsumfeld sichern soll, in Kraft treten werde. Das würde
zweifellos noch mehr österreichische Unternehmen, die vorwiegend
klein- und mittelbetrieblich organisiert sind, zu einem
China-Engagement motivieren, ist Leitl überzeugt.

Säulen der österreichischen Ausfuhren derzeit sind mit 70 Prozent
nach wie vor Maschinen, Industrieanlagen und Fahrzeuge. Große Chancen
für heimische Exporteure gäbe es in Zukunft in den Sektoren
Umweltschutz, Infrastrukturausbau, der Modernisierung bestehender
Industrien sowie der Medizintechnik, Bereiche, in denen Österreichs
Knowhow weltweit bekannt ist. "Unser ehrgeiziges Ziel ist es, die
Chancen zu nutzen und unser Exportvolumen 2003 auf über eine Mrd
Euro zu erhöhen", so Leitl.

Dank des Engagements der chinesischen Regierung konnten bereits viele
österreichische Firmenanliegen positiv erledigt werden. Im Rahmen der
18. Gemischten Kommission Österreich-China, dessen Delegationsleiter
Vizeminister Zhou Keren ist, werden 26 neue Memoranden vorgelegt.
"Trotz spürbarer Verbesserung der Rahmenbedingungen seit dem
WTO-Beitritt Chinas seien noch Probleme offen, die jedoch dank des
aktiven Beitrags der chinesischen Regierung zur positiven Gestaltung
der bilateralen Wirtschaftsbeziehungen sicher gelöst werden können",
ist Leitl optimistisch. (Pt)

Rückfragehinweis: Wirtschaftskammer Österreich
Dkfm. Christine Pont
Tel.: 01/50105/4464

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | PWK

Bei Facebook teilen.
Bei X teilen.
Bei LinkedIn teilen.
Bei Xing teilen.
Bei Bluesky teilen

Stichworte

Channel