- 28.11.2002, 13:45:26
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Onodi: Ausbildungsverbesserung für Turnusärzte
Neues Rotationsprinzip zwischen einzelnen Krankenanstalten
St. Pölten (SPI) - In einem Gespräch zwischen NÖ
Gesundheitsreferentin LHStv. Onodi und den Vertretern der Kurie der
angestellten Ärzte in der NÖ Ärztekammer, Herrn Vizepräsident Dr.
Franz Stöger und Herrn Dr. Karl-Heinz Kaudela, wurde heute ein Anstoß
zur Verbesserung der Ausbildungsmöglichkeiten für Turnusärzte in den
niederösterreichischen Spitälern gesetzt. Jungmediziner müssen nach
Abschluss ihrer universitären Ausbildung einen dreijährigen Turnus in
einem Krankenhaus absolvieren. Da nicht jedes Krankenhaus alle
Fachabteilungen, welche für die praktische Ausbildung vorgeschrieben
sind, führt, kommt es etwa bei Absolvierung der Fächer HNO, Kinder,
Neurologie und Psychiatrie immer wieder zu Engpässen. Ärzte können
ihre Ausbildung nicht rechtzeitig absolvieren. "Ein Rotationsmodell
innerhalb der fünf in NÖ bestehenden Gesundheitsregionen soll Abhilfe
schaffen", so Onodi zur heutigen Vereinbarung.****
Geplant ist, dass sich die Krankenanstalten bei der Frage der
Ausbildung verstärkt zusammenschließen und es den Ärzten erleichtert
wird, innerhalb der Gesundheitsregion zwischen den einzelnen
Krankenanstalten zu rotieren. Finanziert werden könnte dies über
einen eigenen Ausbildungstopf, der beim NÖGUS angesiedelt ist und in
den alle Finanziers, welche schon jetzt die Kosten der Ausbildung
tragen, einzahlen. NÖGUS und Ärztekammer könnten dann gemeinsam für
eine entsprechende Steuerung sorgen. Die Ausbildungszeiten für die
Ärzteschaft könnten verkürzt werden, jede Ausbildungsstelle sofort
besetzt und die leidige Frage der Refundierung der Gehälter der
Turnusärzte zwischen den einzelnen Krankenanstalten ein für alle mal
geregelt werden. Die NÖ Ärztekammer wird eine Kostenberechnung für
eine Gesundheitsregion ausarbeiten, die als Grundlage für ein
Musterprojekt in einer Gesundheitsregion dienen soll.
"Die fundierte und solide Ausbildung unserer Ärzteschaft ist mir
wichtig. Jahrelange Wartezeiten bei der Ausbildung sind für unsere
Jungmediziner oftmals entmutigend. Turnusärzte von heute sind die
Primarärzte, Hausärzte und Fachärzte von morgen. Das
niederösterreichische Gesundheitssystem wird auch in der Zukunft gut
ausgebildete Ärzte brauchen", so Onodi abschließend.
(Schluss) fa
Rückfragehinweis: Landtagsklub der SPÖ NÖ
Mag. Andreas Fiala
Tel: 02742/9005 DW 12794
Handy: 0664 20 17 137
mailto:[email protected]
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