• 28.11.2002, 12:56:23
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Neue Hilfsprojekte für Aidswaisen im südlichen Afrika

SOS-Kinderdorf-Präsident Helmut Kutin bittet im jährlichen Spendenaufruf für ein Auslandsprojekt heuer um Unterstützung neuer Hilfsprojekte für Aidswaisen in Afrika

SOS-Kinderdorf startet im südlichen Afrika neue
Hilfsprojekte für Aidswaisen und bittet dafür um Unterstützung. PSK.
2.390.000 "Aidswaisen" oder online unter www.sos-kinderdorf.at

Innsbruck (OTS) - Helmut Kutin wendet sich mit seinem Brief an
alle SOS-Kinderdorf-Freunde in Österreich und bittet um Hilfe für ein
drängendes Auslandsprojekt, das ihm besonders am Herzen liegt. Heuer
sind es dringend benötigte neue Hilfsprojekte zur Betreuung von
Aidswaisen in Afrika.

Weltweit sind laut jüngstem UN-Bericht 42 Millionen Menschen mit
dem HIV-Virus infiziert. Allein heuer fordert Aids 3,1 Millionen
Tote. Jeden Tag sterben in den Ländern des südlichen Afrika 6.000
Menschen an den Folgen der verheerenden Krankheit. Ältere Geschwister
oder Großeltern müssen große Gruppen von Kindern und durch Aids
geschwächte Angehörige versorgen. Das Ausmaß der Krankheit und die
rapid wachsende Zahl der Kinder, die ihre Eltern durch AIDS
verlieren, stellt SOS-Kinderdorf vor neue Herausforderungen.

Erste erfolgreiche Pilotprojekte in Swasiland, Simbabwe,
Südafrika, Malawi Vier erste Modellprojekte zielen darauf ab, je 550
von Kindern oder Großeltern geführte Familien direkt zu unterstützen
- mit Bekleidung, Nahrungsmitteln, Schulgeld, medizinischer
Versorgung, psychologischer und sozialer Hilfestellung. Ziel dieser
Art der Unterstützung ist es, dass die Familien zusammen bleiben
können. In den bestehenden SOS-Sozialzentren werden Präventions- und
Aufklärungsprogramme durchgeführt. Jedes Zentrum erreicht einige
Hundert bis Tausende Menschen. Das SOS-medizinische Zentrum in
Lilongwe/Malawi, bietet HIV-Tests an und Medikamente zur Vorbeugung
der Mutter/Kind-Übertragung sowie Pflege für Aids-Kranke und
Beratung. Zusätzlich entwickelt SOS-Kinderdorf Infomaterial für
Schulen und Kindergärten. Eine Erweiterung der dezeitigen
Aidshilfe-Projekte ist in Kenia, Malawi, Sambia, Simbabwe, Südafrika
und Swasiland im Gang.

Für die neuen Wege und Modelle in der Betreuung von Aids-Waisen
und die Unterstützung von Kindern/Familien, die von der Krankheit
betroffen sind, brauchen die SOS-Kinderdörfer neue zusätzliche Mittel
und bitten daher um Unterstützung.

Spendenkonto: PSK.2.390.000 "Aidswaisen"

Online Spenden und mehr Infos: http://www.sos-kinderdorf.at

"Die AIDS-Epidemie lässt das Schreckensszenario elternloser
Gesellschaften Wirklichkeit werden. Wenn wir nicht beginnen,
gemeinsam noch stärker gegen die Krankheit anzugehen, wird das heute
existierende Elend von Millionen von Kindern zu einer unbewältigbaren
Dauerkatastrophe für viele Generationen. Wir dürfen nicht verzweifeln
über das Ausmaß der Katastrophe, sondern müssen in kleinen Schritten
den schrecklichen Zahlen entgegentreten. Wir müssen hinter den
nackten Zahlen jedes einzelne Kind sehen, es aufnehmen und ihm unsere
Fürsorge schenken." (Helmut Kutin, Präsident von SOS-Kinderdorf)

Bild(er) zu dieser Meldung finden Sie im AOM/Original
Bild Service sowie im OTS Bildarchiv unter http://bild.ots.at

Rückfragehinweis:
Viktor Trager
SOS-Kinderdorf Pressestelle
http://www.sos-kinderdorf.at
Tel: 0512/5918-306 (0664/4264634)
Fax: 0512/580050
E-Mail: viktor.trager@sos-kd.org

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