• 28.11.2002, 10:54:39
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  • OTS0059 OTW0059

Fischer-Deponie: Räumung geht planmäßig voran

Jetzt durchschnittlich 3.611 Tonnen pro Tag

St. Pölten (NLK) - Die Räumung der Fischer-Deponie in
Theresienfeld bei Wiener Neustadt geht planmäßig voran: Vom Beginn
der Räumungsarbeiten am 22. August bis einschließlich 25. November
konnten 186.233 Tonnen Abfälle abtransportiert und auf gesicherten
Deponien entsorgt werden. Das gab die Bezirkshauptmannschaft Wiener
Neustadt bekannt, die diese Deponie als
Verwaltungsvollstreckungsbehörde gemeinsam mit der Firmengemeinschaft
"ARGE Räumung Fischer-Deponie" voraussichtlich bis Ende 2003 räumt.
Für die Bergung des kontaminierten Untergrunds und die
Wiederbegrünung des Deponieareals sind weitere zwei Jahre vorgesehen.
Die Kosten der Räumung werden auf 140 Millionen Euro geschätzt.

In den letzten Wochen wurden die bei einer Baustelle dieser Größe
auftretenden Anfangsprobleme beseitigt. Jetzt ist die
abtransportierte Menge deutlich angestiegen. Noch im September lagen
der Transport und die Entsorgung von durchschnittlich 2.727 Tonnen
pro Tag hinter den Planvorstellungen von 2.891 Tonnen zurück. Die
vergangene Woche brachte nun ein höchst erfreuliches Ergebnis: Die
Tagesleistung lag durchschnittlich bei 3.611 Tonnen.

In den letzten Wochen wurde auch mit der Erkundung des zweiten
Räumhorizonts begonnen, der zwischen 5 und 10 Meter tief liegt. Dabei
wurde festgestellt, dass in Teilen der Deponie auch Abfallgemische
aus hausmüllähnlichen Fraktionen und mineralische Komponenten, etwa
Aushubmaterial, abgelagert wurden.

Der Einsatz von Gitterlöffeln mit lichten Gabelabständen zeigt
zudem, dass eine Trennung der verschiedenen Müllsorten grundsätzlich
großtechnisch möglich ist. Allerdings kann man auf Grund der
einzelnen Komponenten der Abfallgemische, etwa Plastik, sonstige
Leichtstoffe, Baurestmassen oder Feinteile, eine Sortierung mit dem
Gitterlöffel oft erst in zwei Arbeitsschritten bewerkstelligen. Daher
wurde zusätzlich ein Versuch unternommen, mit einem Trommelsieb - als
weiteres gängiges großtechnisches Verfahren - den Müll zu sieben.

Rückfragehinweis: Niederösterreichische Landesregierung
Pressestelle
Tel.: 02742/9005-12312

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NLK

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