- 28.11.2002, 10:46:54
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Wettbewerb für Schulen zur EU-Erweiterung voll angelaufen
Bereits 300 Anmeldungen zur Aktion "Was Europa bewegt". Gehrer: "Wissen über Europa muss fixer Bestandteil des Unterrichts sein"
Wien (OTS) - Der vom Bildungsministerium ins Leben gerufene
Projektwettbewerb zur EU-Erweiterung "Was Europa bewegt" findet
bundesweit regen Zuspruch. An die 300 Anmeldungen aus allen
Schultypen und Schulstufen sind seit dem Start am 8. Oktober
eingegangen. Noch bis 15. Dezember 2002 haben alle Schülerinnen und
Schüler die Gelegenheit, zu den vorgeschlagenen Themenbereichen
Projektideen zu entwickeln und auf der eigens eingerichteten Homepage
http://www.was-europa-bewegt.at anzumelden. Zeit für die
Projekteinreichung bleibt bis zum 30. April 2003. Im Juni 2003 werden
die besten Arbeiten gekürt.
Die Aktion "Was Europa bewegt" wird neben mehreren Bundesministerien,
der Oesterreichischen Nationalbank (OeNB), der Österreich-Plattform
der Bundesregierung, der Wirtschaftskammer Österreich, der Vertretung
der Europäischen Kommission und dem Informationsbüro des
EU-Parlaments mit McDonald´s, der Erste Bank und Sparkassen und dem
Kurier auch von Partnern aus der Wirtschaft unterstützt.
Bildungsministerin Elisabeth Gehrer sieht in dem großen Interesse
einen Beweis für die Europa-Begeisterung der Jugend: "Die jungen
Menschen wollen ein gemeinsames Europa und freuen sich darauf. Unsere
Lehrerinnen und Lehrer bereiten die Schülerinnen und Schüler sehr gut
auf die bevorstehende Nachbarschaftserweiterung vor. Wissen über
Europa muss auch in Zukunft ein fixer Bestandteil des Lehrstoffs
sein, ebenso wie objektive Informationen über die Auswirkungen der
Erweiterung. Mit dem Wettbewerb "Was Europa bewegt" wollen wir die
Auseinandersetzung mit den EU-Beitrittskandidatenländern vorantreiben
und so Kinder und Jugendliche zu Multiplikatoren des Wissens über die
EU-Erweiterung machen."
Die große Projektbeteiligung in Niederösterreich, Kärnten,
Oberösterreich und dem Burgenland und besonders in den Grenzregionen
dieser Bundesländer lässt darauf schließen, dass die Bereitschaft zum
grenzüberschreitenden, persönlichen und nachbarschaftlichen Kontakt
zunimmt. Viele Schulen haben Partnerschulen in den östlichen und
südöstlichen Nachbarstaaten, aber auch in Rumänien oder Polen
gefunden, und können damit persönliche Erfahrungen in die Arbeiten
einfließen lassen.
Eine sehr hohe Teilnahme zeichnet sich bei Hauptschulen und
Landwirtschaftlichen Fachschulen ab, aber auch Volksschulen und
Gymnasien haben sich zahlreich angemeldet. Erfreulich ist die
Eigeninitiative vieler Schüler/innen vor allem der höheren
Schulstufen. Von Bildungs- über Umweltschutz- bis hin zu
Wirtschaftsthemen ist unter den Projekttiteln schon jetzt eine große
Bandbreite zu erwarten. Die Zusammenarbeit mit den Aktionspartnern
als Experten zu einzelnen Themen eröffnet den Schulen zusätzliche
Möglichkeiten, mit ihren Beiträgen eine breitere Öffentlichkeit zu
erreichen.
Vielfältig und multimedial wird auch die Dokumentation der Projekte
sein. Ob Schülerzeitung, CD-ROM, Video oder Theaterstück, der
Kreativität der Lehrer/innen und Schüler/innen sind keine Grenzen
gesetzt. Trotz "Weihnachtsstress" sind die Projektvorbereitungen
vielerorts schon angelaufen. Eine Reihe von Veranstaltungen wird die
Kampagne bis zur Preisverleihung begleiten. Die Ermittlung der
Preisträger erfolgt in drei Altersgruppen. Die beste Arbeit aus allen
Themenbereichen wird mit einer Klassenreise in die baltischen Staaten
prämiert.
Ansprechpartner für die Aktion:
Mag. Sonja Ziegelwagner
Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur
Minoritenplatz 5, 1014 Wien
Tel.: 01-53120-2350
Email: [email protected]
Projektbüro:
Temmel, Seywald und Partner Communications GesmbH
Josefstädter Straße 44, 1080 Wien
Tel.: 01-4024851-0, Fax DW 18
Email: [email protected]
Rückfragehinweis: Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft
und Kultur
Tel.: 01/531 20/5003
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