Swoboda: Einsatz für Arbeitnehmer-Interessen des Eisenbahnsektors im Europaparlament

EVP stimmt soziale Forderungen im Verkehrsausschuss nieder

Wien (SK) "Im Verkehrsausschuss des Europäischen Parlaments wurde gestern das 'Eisenbahn-Paket' abgestimmt. Eine moderne, gesamteuropäische Eisenbahn-Struktur soll geschaffen werden", erklärte der Leiter der SPÖ-Delegation im Europäischen Parlament, Hannes Swoboda, Donnerstag gegenüber dem Pressedienst der SPÖ. "Ich habe durch mehrere Anträge erreicht, dass soziale Aspekte und die Interessen der Arbeitnehmer im Eisenbahn-Sektor berücksichtigt werden", so Swoboda. "Eine moderne Verkehrspolitik, an der nicht sowohl die Eisenbahn-Unternehmen als auch die dort beschäftigten Arbeitnehmer aktiv mitarbeiten, ist für mich nicht denkbar." ****

Swoboda: "Die Öffnung der Schiene für alle europäischen Eisenbahn-Unternehmen ist ein wesentlicher Beitrag zur Erhöhung der Wettbewerbsfähigkeit der Schiene gegenüber der Straße."

Es müsse "gemeinsame europäische Sicherheitsbestimmungen für Passagiere und Bedienstete geben", stellte der SPE-Fraktionsgeschäftsführer klar. Für die Ausbildung des Personals seien "vergleichbare Kriterien" anzuwenden.

"Von Seiten der EVP wurde leider eine Reihe sozialer Forderungen im Verkehrsausschuss niedergestimmt. Für die Konservativen ist Parteinahme für soziale Anliegen noch immer die Ausnahme und nicht die Regel", schloss Swoboda. (Schluss) ml/mp

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