Muzik: Neue Richtlinien bei der NÖ Pendlerhilfe ab Jänner 2003

Laut eines Beschlusses der NÖ Landesregierung vom Juni 2002 wird die Einkommensgrenze der NÖ Pendlerhilfe jährlich um den Anstieg des NÖ Medianeinkommens erhöht

St. Pölten (SPI) - In der vergangenen Sitzung der NÖ Landesregierung wurden u.a. auch neue Richtlinien für die NÖ Pendlerhilfe beschlossen. Laut Auskunft der wirtschaftspolitischen Abteilung der AKNÖ beträgt das NÖ Medianeinkommen 2001 1.538,85 Euro, im Jahr 2000 betrug es 1.497,86 Euro. Daraus ergibt sich eine Steigerung von 40,99 Euro oder 2,74 Prozent. Die neuen Einkommensgrenzen für die NÖ Pendlerhilfe betragen daher 1.459 Euro für den ersten Erwachsenen, 1.171 Euro für den zweiten Erwachsenen, 1.736 Euro für AlleinerzieherInnen, für jedes Kind bis inkl. sechs Jahren 390 Euro, für jedes Kind von sieben bis 14 Jahren 442 Euro und für jedes Kind ab 15 Jahren (solange Familienbeihilfe bezogen wird) 493 Euro. Für Lehrlinge, die eine monatliche Lehrlingsentschädigung bis zu 370 Euro brutto erhalten, kann die Pendlerhilfe in doppelter Höhe gewährt werden. "ArbeitnehmerInnen ersetzt die NÖ Pendlerhilfe 40 Prozent des Preises für elf Monatsstreckenkarten der ÖBB, wenn zwischen Hauptwohnsitz und der Arbeitsstätte zumindest 25 Kilometer liegen. Bei Lehrlingen werden 80 Prozent des Preises ersetzt, die Arbeitsstätte muss dabei zumindest drei Kilometer entfernt sein", erläutert LAbg. Hans Muzik die Höhe der Pendlerhilfe.****

Der niederösterreichische Sozialdemokrat spricht der NÖ Pendlerhilfe generell einen hohen Stellenwert zu: "Gerade in Zeiten einer angespannten Situation am Arbeitsmarkt müssen immer mehr NiederösterreicherInnen weite Anfahrtsstrecken zu ihrem Arbeitsplatz auf sich nehmen. Um diesen den Umstieg vom Privatauto auf öffentliche Verkehrsmittel noch interessanter zu machen, wird mit der NÖ Pendlerhilfe ein wichtiger finanzieller Anreiz geschaffen. Gleichzeitig wird dadurch auch der öffentliche Verkehr gefördert", verweist Muzik - neben der Pendlerhilfe als finanzielle Hilfe - auch auf Landesaktivitäten wie den laufenden Neubau von Park&Ride-Anlagen, um den Pendlern genügend Parkplätze vor Ort zu bieten.
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