• 22.11.2002, 14:55:15
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Kuntzl: Was muss noch alles passieren, damit Schüssel auf Abfangjäger verzichtet?

Wien (SK) Als vollkommen unverständlich bezeichnete
SPÖ-Bundesgeschäftsführerin Andrea Kuntzl die sture Haltung von
ÖVP-Obmann Schüssel, der auch in der gestrigen TV-Konfrontation
unbeirrbar am Ankauf der sündteuren und sinnlosen Abfangjäger fest
gehalten hat. "Was muss denn noch passieren, damit Schüssel endlich
von dieser fixen Idee abkommt und auf diese Milliardenverschwendung
verzichtet? Gestern ist ein Prototyp des Eurofighters abgestürzt,
die überwiegende Mehrheit der österreichischen Bevölkerung ist gegen
den Ankauf von Abfangjägern, Österreichs budgetäre Situation ist
alles andere als erfreulich, und es ist weit und breit keine
militärische Bedrohung auszumachen", so Kuntzl gegenüber dem
Pressedienst der SPÖ. ****

Mit diffusen Angaben über die Sicherheitssituation
Österreichs sei die Ausgabe von zwei Milliarden Euro keineswegs zu
rechtfertigen, unterstrich die SPÖ-Bundesgeschäftsführerin. Der
Luftraum Österreichs sei keineswegs gefährdet. "Unser Land ist
durchwegs von befreundeten Staaten umgeben, in absehbarer Zeit sind
bis auf die Schweiz und Liechtenstein alle Nachbarstaaten Mitglieder
der EU. Viel wichtiger als die Anschaffung von Abfangjägern, die
letztlich nicht mehr als symbolische Bedeutung haben, wäre die
Sicherung des sozialen Zusammenhalts, an den Schüssel aber keinen
Gedanken verschwendet", schloss Kuntzl. (Schluss) ns

Rückfragehinweis: Pressedienst der SPÖ
Tel.: (++43-1) 53427-275
http://www.spoe.at

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