Kuntzl: Was muss noch alles passieren, damit Schüssel auf Abfangjäger verzichtet?

Wien (SK) Als vollkommen unverständlich bezeichnete SPÖ-Bundesgeschäftsführerin Andrea Kuntzl die sture Haltung von ÖVP-Obmann Schüssel, der auch in der gestrigen TV-Konfrontation unbeirrbar am Ankauf der sündteuren und sinnlosen Abfangjäger fest gehalten hat. "Was muss denn noch passieren, damit Schüssel endlich von dieser fixen Idee abkommt und auf diese Milliardenverschwendung verzichtet? Gestern ist ein Prototyp des Eurofighters abgestürzt, die überwiegende Mehrheit der österreichischen Bevölkerung ist gegen den Ankauf von Abfangjägern, Österreichs budgetäre Situation ist alles andere als erfreulich, und es ist weit und breit keine militärische Bedrohung auszumachen", so Kuntzl gegenüber dem Pressedienst der SPÖ. ****

Mit diffusen Angaben über die Sicherheitssituation Österreichs sei die Ausgabe von zwei Milliarden Euro keineswegs zu rechtfertigen, unterstrich die SPÖ-Bundesgeschäftsführerin. Der Luftraum Österreichs sei keineswegs gefährdet. "Unser Land ist durchwegs von befreundeten Staaten umgeben, in absehbarer Zeit sind bis auf die Schweiz und Liechtenstein alle Nachbarstaaten Mitglieder der EU. Viel wichtiger als die Anschaffung von Abfangjägern, die letztlich nicht mehr als symbolische Bedeutung haben, wäre die Sicherung des sozialen Zusammenhalts, an den Schüssel aber keinen Gedanken verschwendet", schloss Kuntzl. (Schluss) ns

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