HAUPT: "Wir überschreiten die 15-Prozent-Marke"

Schweitzer: "Die FPÖ ist wieder da" - Bleckmann: "FPÖ hat 75.000 Arbeitsplätze für Frauen geschaffen"

Wien, 2002-11-22 (fpd) - Gemeinsam hielten FPÖ-Bundesparteiobmann Herbert Haupt, FPÖ-BPO-Stellvertreterin Magda Bleckmann und FPÖ-Klubobmann Karl Schweitzer heute im Wiener Donauturm die Abschlußpressekonferenz zum Nationalratswahlkampf 2002 ab. Haupt zeigte sich dabei überzeugt, daß die FPÖ kommenden Sonntag die 15-Prozent-Marke überschreiten werde. ****

Schweitzer eröffnete die Runde der Stellungnahmen mit der Feststellung: "Die FPÖ ist seit Linz wieder stark da." Die Funktionäre seien motiviert, es gebe einen klaren Aufwärtstrend, der dritte Platz stehe außer Frage. Während die anderen Parteien über Koalitionen spekuliert hätten, habe die FPÖ die Finalphase des Wahlkampfes genutzt. Die Menschen kämen in Massen zu den Veranstaltungen und seien interessiert. "Für uns ist bis zur letzten Minute Wahlkampf." Zur gestrigen TV-Konfrontation merkte Schweitzer an, daß Van der Bellen sich nur für eine rot-grüne Koalition interessiert habe, während ein grantiger Schüssel offenbar begriffen habe, daß seine Rechnung mit Grasser nicht aufgegangen sei. Den indisponierten SPÖ-Vorsitzenden Gusenbauer bezeichnete Schweitzer als Seifenblasenfabrikanten. Der freiheitliche Klubobmann erinnerte auch an die von Androsch angekündigten Belastungen nach der Wahl und zitierte eine Zeitungsschlagzeile: "SP-Androsch: Nach der Wahl kommt die Qual." Die FPÖ sei die einzige Kraft, die diese Qual verhindern könne.

Magda Bleckmann erinnerte an die gute Arbeit, die die Freiheitlichen und insbesondere Sozialminister Haupt in der Regierung für Österreichs Frauen geleistet hätten. So seien 75.000 neue Arbeitsplätze für Frauen geschaffen worden, das Kindergeld sei eingeführt worden wie auch die Abfertigung Neu. Bleckmann erneuerte die Forderung nach 1.000 Euro Mindestlohn, wodurch die Einkommensschere weiter geschlossen werden solle und verlangte auch eine eigenständige Pensionsabsicherung für Frauen.

Herbert Haupt betonte, daß Österreich bei den Frauen in der Altersgruppe von 20 bis 45 Jahren die höchste Beschäftigungsquote in Europa habe. Außerdem habe man es geschafft, den Einkommensunterschied zwischen Männern und Frauen von 38 auf 30 Prozent zu senken. Im Gegensatz zu früheren Wahlen sei nun auch die Unterstützung für die FPÖ bei Frauen größer als bei Männern. Haupt kritisierte weiters den Umstand, daß der Wahlkampf einige Fouls gebracht habe und nannte hier das illegale Überkleben freiheitlicher Plakate sowie andere Beispiele. Mit Fairneß und anständigem Wahlkampf habe das nichts mehr zu tun. Zu Grasser sagte Haupt, daß dieser ein Zero-Ticket gelöst habe. Abschließend bedankte sich Haupt bei allen Personen, die im Wahlkampf mitgearbeitet haben und insbesondere bei Vizekanzlerin Riess-Passer, die es auf 10.000 Personenkontakte gebracht habe, und bei Verkehrsminister Mathias Reichhold, der sich, obwohl noch nicht ganz genesen, in dieser Woche international in der Transitfrage eingesetzt habe. Schluß)

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