Skorianz: Räumungsübung in Landesregierung zeigte Mängel auf

Sicherheitsbeauftragter für den Landesdienst gefordert

Die gestern in Zusammenarbeit mit der Berufsfeuerwehr Klagenfurt durchgeführte Räumungsübung beim Amt der Kärntner Landesregierung zeigte zum Teil grobe Mängel bei den Brandschutzeinrichtungen bei den Amtsgebäuden auf, sagte heute der Obmann der Aktionsgemeinschaft Unabhängiger Freiheitlicher (AUF), Andreas Skorianz.

"Das akustische Alarmsignal für die Räumung war in großen Bereichen des Regierungsgebäudes nicht hörbar. Im Hochhaus in der Mießtalerstrasse gibt es zwar zwei separate Stiegenhäuser, wobei allerdings eines davon auf der Höhe des zweiten Stockes endet. Hier kann man sich im Bedrohungsfall nur auf das Dach des angrenzenden Supermarktes retten, wobei es von dort aber keine Notstiege auf eine Verkehrsfläche gibt. Bemängelt werden muss auch die fehlende Fluchtmöglichkeit auf das Dach des Hochhauses", sagte Skorianz.

Diese erstmals durchgeführte und von der AUF seit Jahren geforderte Räumungsübung war aber gerade wegen der aufgezeigten Mängel ein voller Erfolg. Die baulichen Mängel sollten in den nächsten Monaten rasch beseitigt werden. "Auch ist die Ausbildung der Brandschutzwarte ist zu verbessern. Für den Bereich aller Amtsgebäude soll das Land aus dem Kreis der technischen Mitarbeiter einen Sicherheitsbeauftragten ernennen. Dieser soll die Aufgabe haben die Brandschutzeinrichtungen ständig auf ihre Funktionsfähigkeit zu überprüfen", sagte Skorianz.

Die AUF fordert für das Frühjahr eine weitere noch umfangreichere Katastrophenübung. "Diese sollte zeigen, dass die nunmehr festgestellten Mängel behoben sind. Denn gerade das Land Kärnten sollte beim Schutz seiner Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Vorbildwirkung haben", schloss Skorianz.

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