A 10 Tauern Autobahn, Bau 2. Röhren Tauern und Katschbergtunnel

Experten bestätigen: Grenzwerte für Luftschadstoffemissionen bleiben deutlich unterschritten

Wien (OTS) - In einer Bürgerinformationsveranstaltung in Rennweg / Kärnten präsentierte die ÖSAG am Dienstag Abend die Ergebnisse der Umweltuntersuchungen zum Bau der 2. Tunnel Röhren für Tauern und Katschberg inkl. Umweltentlastungsmaßnahmen.
Tenor der von Experten der Kärntner u. Salzburger Landesregierungen durchgeführten Studie: Der Vollausbau von Tauern- und Katschbergtunnel führt zu keiner wesentlichen Steigerung der Schadstoffbelastung in der Gemeinde Rennweg und Umgebung. Durch den technischen Fortschritt im KFZ-Bau (Katalysatoren) sowie der Verbesserung der Treibstoffe bleiben die Emissionen von Luftschadstoffen trotz einer Verdoppelung des Verkehrs bis 2020 (untersuchter Zeitraum) nahezu unverändert, und damit deutlich unter den maßgeblichen Grenzwerten.

Anders verhält es sich beim Lärm: Durch das steigende Verkehrsaufkommen kommt es zu einer deutlichen Lärmerhöhung. Die ÖSAG hat daher gemeinsam mit den betroffenen Gemeinden in den letzten 2 Jahren ein umfangreiches Lärmschutzmaßnahmen Paket (Lärmschutzwände, Lärmschutzwälle) erarbeitet. So sind allein für das Liesertal in Kärnten Maßnahmen in der Höhe von rund 25 Mio. Euro erforderlich. Ergänzende, neue Technologien, wie die Errichtung einer sogenannten MLA (multifunktionale Lärmschutzanlage), wie sie in Gleisdorf auf der Süd Autobahn derzeit getestet wird, werden ebenso für Rennweg in Erwägung gezogen und geprüft.

Noch offen ist derzeit die Entscheidung seitens der Behörde hinsichtlich der Notwendigkeit einer Umweltverträglichkeitsprüfung (UVP) für den Vollausbau für den Tauern- und Katschbergtunnel. Die ÖSAG erwartet diesbezüglich bis Ende diesen Jahres die entsprechenden Aussagen seitens des BMVIT.

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