EUnet: Erster und zugleich 100. ISP am Internet-Knoten DE-CIX

Wien (OTS) - EUnet hat sich als erster österreichischer Internet Service Provider (ISP) an den zentralen deutschen Internet-Austauschknoten DE-CIX (Deutscher Commercial Internet Exchange) in Frankfurt am Main angeschlossen. Damit ist EUnet der 100. ISP, der am DE-CIX Anschluss gefunden hat.

EUnet hat doppelten Grund zur Freude: Einerseits ist EUnet der erste österreichische Business-ISP mit Anschluss an einen der wichtigsten Internetknoten in Mitteleuropa, andererseits ist EUnet der 100. Internet Service Provider (ISP) am DE-CIX. Der Verband der deutschen Internetwirtschaft, eco Electronic Commerce Forum e.V., betreibt den Knoten, der das Herzstück des Internet in Deutschland darstellt, seit 1995. Über 80 Prozent des deutschen Internetverkehrs fließt über den DE-CIX. "Mit dem Anschluss an den DE-CIX haben wir einen weiteren wichtigen Schritt für die Verbesserung der Services für unsere Kunden gemacht," freut sich Ferdinand Leitner, Vorstandsvorsitzender der EUnet. Der DE-CIX ist der drittgrößte Zusammenschluss von Internet-Netzen in Europa. In Spitzenzeiten fließen mehr als 6 Milliarden Bits in der Sekunde über den Frankfurter Knoten. Das entspricht rund 35 Prozent des gesamten europäischen Internet-Datenverkehrs. Trotz rezessivem Marktumfeld haben sich in diesem Jahr schon mehr als 30 neue ISP-Firmen am DE-CIX angeschlossen.

Der DE-CIX im Detail

Der DE-CIX dient als deutscher Internet-Knoten dem direkten Austausch von Datenpaketen der angeschlossenen Internet Service Provider und spielt damit eine Schlüsselrolle bei der kommerziellen Nutzung des Datennetzes. Experten sprechen von Peering. Bekanntlich stellt das Internet kein homogenes Gebilde dar, sondern besteht aus einer Vielfalt miteinander verknüpfter Netzwerke. Bis zur Initiierung des DE-CIX im Jahr 1995 wurde der gesamte innerdeutsche Datenverkehr über die USA geleitet, weil die deutschen Provider keine Datenaustausch- oder Peering-Punkte, also keine direkten Verbindungen miteinander unterhielten. Da es zu diesem Zeitpunkt nur zwei Backbones zum amerikanischen Internet gab, stellten sich zwangsläufig mit der stark wachsenden Akzeptanz des Internet immer größere Kapazitätsprobleme ein. Der Zeitbedarf für den Datentransport stellte die Geduld der Anwender wiederholt auf eine harte Probe. Um dem entgegenzuwirken, riefen kommerzielle Internet-Serviceanbieter zentrale Datenaustauschpunkte ins Leben, an denen der nationale oder regionale Datenverkehr von einem Provider-Netz zum anderen übergeben wird. Die Vorteile dieser zentralen Peering-Punkte: Sie optimieren auf nationaler Ebene die kommerzielle Kommunikation im Internet. Datenpakete zwischen Teilnehmern in Deutschland werden nicht mehr zeitaufwendig (und kostspielig) via internationaler Leitungen um den Globus geschleust, sondern auf kurzem Wege über den DE-CIX transportiert. Das Prinzip ähnelt einer traditionellen Briefpost, deren Briefkästen über einen Einwurf für innerstädtische und für nationale Sendungen verfügen. Zu Recht kann der Postkunde in solchen Szenarien erwarten, im innerstädtischen Briefdienst einen Brief schneller zu erhalten als aus den großen Sortieranlagen. Zudem ist die direkte Kopplung sicherer als der Umweg über internationale Leitungen. Das Logo "DE-CIX Connected", mit dem angeschlossene ISPs werben dürfen, ist deshalb auch ein Gütezeichen für schnelle und verlässliche Internet-Kommunikation. Mit neuen Diensten wie Internet Protocol Version 6 (IPv6) und Multicasting für die bessere Verbreitung von Streamingdiensten investieren die im eco-Verband engagierten ISPs in neue Normen und Technologien, um die zentrale Stellung des DE-CIX weiter auszubauen und die Internet-Infrastruktur in Deutschland auf eine weiterhin stark wachsende Nachfrage vorzubereiten.

EUnet Service Level Agreements (SLA)

EUnet hat bereits 1998 als erster Internet Service Provider strenge Service Level Agreements (SLA) zur Überprüfung der Qualität ihrer Internet Services eingeführt. Diese Qualitätskriterien werden messbar, transparent und öffentlich zugänglich gemacht. Nach der Aktualisierung garantiert EUnet seinen Kunden am österreichischen Markt einzigartige Werte über Verfügbarkeit, Schnelligkeit, Sicherheit und Quality of Service. Weitere Informationen unter www.eunet-ag.at/sla.

Nähere Infos zu EUnet unter www.eunet-ag.at.

Fotos zum Download unter http://www.eunet-ag.at/bildarchiv.

Über eco Electronic Commerce Forum e.V.:

eco Electronic Commerce Forum e.V. (www.eco.de) ist der Verband der Internetwirtschaft in Deutschland. Ziel ist, die kommerzielle Nutzung des Internets voranzutreiben, um die Position Deutschlands in der Internet-Ökonomie und damit den Wirtschaftsstandort Deutschland zu stärken. eco Forum e.V. versteht sich als Interessenvertretung der deutschen Internetwirtschaft gegenüber der Politik, in Gesetzgebungsverfahren und in internationalen Gremien.

Für weitere Informationen über eco Forum e.V. kontaktieren Sie bitte: Verband der deutschen Internetwirtschaft, eco Electronic Commerce Forum e.V., Arenzhofstr. 10, 50769 Köln, Tel.:+49 (221) 9702407, info@eco.de

Über EUnet:

Der Business Internet Provider EUnet wurde 1991 als Österreichs erster kommerzieller ISP gegründet. Nach dem Kauf wesentlicher Teile der ehemaligen KPNQwest Austria GmbH. wurde im Juni 2002 die EUnet EDV und Internet Dienstleistungs AG neu gestartet. Das Unternehmen wendet sich mit seinen Services an Firmen aller Größen und Branchen mit hohen Anforderungen an Performance, Sicherheit, Qualität und Service. EUnet versteht sich als ISP-Spezialist für geschäftskritische Anwendungen mit jahrelangem Know-how am IP-Markt und bietet Gesamtlösungen aus einer Hand. Das EUnet Portfolio an IP-basierten Diensten umfasst Internet Access und Connectivity aller gängigen Technologien, Hosting- und Housing-Services einschließlich Application Service Providing und Sicherheits-Lösungen. In Österreich sorgt ein flächendeckendes Netz von regionalen Vertriebs- und Solution-Partnern für EUnet-Know-how und Kundenbetreuung vor Ort. EUnet zählt rund 40 Prozent der österreichischen Top-500-Unternehmen zu seinen Kunden, darunter Firmen wie Siemens, ÖMV, Allianz, ABB, Nordsee, Der Standard, Duropack, Europapier, BEKO, Wirtschaftskammer Österreich und AC Nielsen.

Mehr Infos über EUnet, aktuelle Produkte und Services finden Sie unter http://www.eunet-ag.at

Rückfragen & Kontakt:

Mag. Brigitte Zadrobilek, Director Marketing EUnet
Tel.: +43 (1) 899 33-340
brigitte.zadrobilek@eunet-ag.at

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