- 14.11.2002, 10:59:58
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Sicher durch den Winter
Verkehrs-E4nquete informierte über wichtige Fragen
St.Pölten (NLK) - Wie kommt man sicher durch den Winter? Dieser
Frage gingen gestern Fachleute bei einer Verkehrs-Enquete in St.
Pölten nach, die vom NÖ Straßendienst und dem ÖAMTC veranstaltet
wurde. Klar ist, dass die Anforderungen an den niederösterreichischen
Straßendienst immer höher werden. Informationen über das
Verkehrsgeschehen und die Straßenverhältnisse an neuralgischen
Stellen liefern beispielsweise auch 26 Videokameras. Auf jeden Fall
hängen Wetter und Verkehr sehr zusammen. "Eisregen im
Freitag-Abendverkehr oder zehn Zentimeter Neuschnee am Montag Morgen
können speziell in den Großstädten innerhalb kürzester Zeit ein Chaos
verursachen", erläuterte Thomas Wostal von der ORF-Wetterredaktion.
Verschiedene Wetterphänomene seien jedoch unterschiedlich gut
vorhersagbar. Je großflächiger ein Wetterphänomen auftrete und je
länger es dauere, desto besser lasse es sich vorhersagen. "Für 75
Prozent der Autofahrer ist Straßenglätte der größte Stressfaktor im
Winter", berichtete Franz Wurz, Leiter des
ÖAMTC-Fahrtechniktrainings. Der Experte empfiehlt ein
Fahrsicherheitstraining, um optimal für die Wetterlagen in Herbst und
Winter gerüstet zu sein. In diesem Training lerne man, Gefahren
rechzeitig zu erkennen und zu vermeiden. Außerdem bestimme das
Aufziehen der Winterreifen nicht der erste Schnee, sondern ein Blick
auf das Thermometer: Bei einer beständigen Temperatur von weniger als
+ 10 Grad Celsius ist man auch auf trockener Fahrbahn mit
Winterreifen sicherer unterwegs.
Rückfragehinweis: Niederösterreichische Landesregierung
Pressestelle
Tel.: 02742/9005-12172
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