• 13.11.2002, 11:08:51
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10 Prozent mehr Studienanfänger an Österreichs Universitäten

Mehr als 25.000 Studienanfänger. Gehrer: Studienbeiträge sind keine Hürde für Studierende

Nach Ablauf der allgemeinen Zulassungsfrist an den Universitäten ist
ein deutlicher Anstieg der Zahl der Studienanfänger festzustellen.
Österreichweit beträgt der Zuwachs an ordentlichen Studienanfängern
im Wintersemester 2002 rund 10%. Lag die Zahl der Studienanfänger im
Wintersemester 2001 bei 23.112, sind es heuer zum Ende der
allgemeinen Zulassungsfrist bereits 25.261. Die Nachfrist läuft noch
bis Ende November.

Für Bildungsministerin Gehrer belegen diese Zahlen, dass der
Studienbeitrag von 363,36 Euro pro Semester niemanden, der ernsthaft
studieren will, vom Studium abhält. "Durch die umfangreiche
Erweiterung des Studienförderungsangebots konnte sichergestellt
werden, dass jeder, der studieren möchte und dazu befähigt ist, auch
studieren kann. 32,7 Mio. Euro mehr bedeuten eine Ausweitung des
Studienbeihilfenbudgets auf insgesamt 145 Mio. Euro. Darüber hinaus
haben die Universitäten durch die Studienbeiträge bis heute bereits
mehr als 109 Mio. Euro zusätzlich zur Verbesserung des Studien- und
Lehrangebots erhalten." Die kontinuierliche Verbesserung der
Studienbedingungen an den Universitäten ist Gehrer ein großes
Anliegen: "Wenn die Studierenden einen Beitrag zu den Kosten ihres
Studiums leisten, dann sollen sie ihr Studium auch in der
vorgesehenen Zeit abschließen können".

Die Gesamtzahl der Studierenden im Wintersemester 2002/03 liegt mit
192.784 knapp unter der des Wintersemesters 2001. Da die Nachfrist
für die Zulassung zum Studium noch bis Ende November läuft, ist zu
erwarten, dass die Vorjahreszahl von 194.776 Studierenden leicht
übertroffen wird. Als einzige Universität liegt derzeit die
Wirtschaftsuniversität Wien mit einem plus von 7,3% über der
Gesamtstudierendenzahl von 2001 am Ende der Nachfrist.

Die größten Zuwächse an Studienanfängern konnten die
Wirtschaftsuniversität Wien (+32,4%), die Universität für Bodenkultur
(+18,9%), die Technische Universität Graz (+16%) und die Universität
Salzburg (+14,4%) verzeichnen. Rückgänge bei den Studienanfängern
haben die Akademie der bildenden Künste (-8,8%), die Universität für
angewandte Kunst Wien (-18,1%), die Universität für Musik und
darstellende Kunst Wien (-3,3%) und die Kunstuniversität Linz
(-15,9%) zu verzeichnen.

nnn
(Schluss)

Rückfragehinweis: Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft
und Kultur
Tel.: 01/531 20/5003

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