• 12.11.2002, 14:19:07
  • /
  • OTS0212 OTW0212

Korrektur zu OTS 0160: Baier (KPÖ): "Das schwarzblaue Schreckgespenst löst sich in Luft auf"

Wien (OTS) - "Das Schreckgespenst einer Fortsetzung der
schwarzblauen Regierungskoalition hat sich nun endgültig in Luft
aufgelöst", so KPÖ-Spitzenkandidat Walter Baier in einer ersten
Reaktion auf die Erklärung von Noch-Finanzminister Grasser, einer ÖVP
geführten Regierung als Finanzminister zur Verfügung stehen zu
wollen.

"Grasser ist wohl der EU-konformste Finanzminister, den man sich
vorstellen kann. Wäre nicht Wahlkampf, so hätte auch Alfred
Gusenbauer nichts dagegen, den Kärntner Feschak in seinem Team zu
haben. Der Lagerwahlkampf, der bei Prüfung der Fakten als
herbeigeschriebene Fata Morgana erkennbar ist, wird immer mehr zum
persönlichem Match Schüssel gegen Gusenbauer", so Baier.

Niemand - so Baier weiters - "soll sich aber der Illusion
hingeben, dass eine SPÖ geführte Regierung grundsätzliches ändern
würde. Immerhin hat Gusenbauer noch vor wenigen Monaten das
Grassersche Nulldefizit in der Verfassung verankern wollen. Und auch
die Ansage von Gusenbauer, dass sinnvolles Sparen möglich ist, zeigt
den Weg. Wer mit seiner Stimme den prinzipienlosen Koalitionspoker
der Parlamentsparteien beeinflussen will, der müsste jetzt, der
inneren Logik des taktischen Wählens entsprechend, SPÖ wählen. Ich
wünsche viel Spass. Wer jedoch gegen Privatisierung öffentlichen
Eigentums und für eine Sozialpolitik, die diesen Namen auch verdient,
stimmen will, der und die wählt KPÖ."

Rückfragehinweis:
KPÖ
Tel.: 0676/69 69 002
mailto:[email protected]
http://www.kpoe.at

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NKP

Bei Facebook teilen.
Bei X teilen.
Bei LinkedIn teilen.
Bei Xing teilen.
Bei Bluesky teilen

Stichworte

Channel