• 12.11.2002, 13:48:32
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Keine Neuverschuldung "auch in schwierigen Zeiten"

LH Sausgruber und LR Stemer präsentierten Landesvoranschlag 2003

Bregenz (VLK) - Der Vorarlberger Landesvoranschlag 2003 sieht
Einnahmen und Ausgaben in Höhe von 1,07 Milliarden Euro vor. Damit
budgetiert das Land zum 19. Mal in Folge ohne Netto-Neuverschuldung.
"Trotz schwieriger Zeiten ist es uns gelungen, die Investitionsquote
mit rund 31 Prozent auf hohem Niveau zu halten", betonten
Landeshauptmann Herbert Sausgruber und Landesrat Siegi Stemer heute,
Dienstag, im Pressefoyer.

337 Millionen Euro sind investitionswirksame Ausgaben bzw.
Förderungen. "Mit der vergleichsweise sehr hohen Investitionsquote
von 31 Prozent können wir - im Zusammenwirken von Land und Gemeinden
- wichtige Vorhaben umsetzen", sagte Sausgruber. Dies sei "die
richtige Antwort auf die Sorgen der Wirtschaft", betonte Stemer. Das
Land Vorarlberg erbringt auch den geforderten Maastricht- Überschuss
von rund 75,7 Millionen Euro und hilft so dem Staat - entsprechend
den Anforderungen des österreichischen Stabilitätspaktes - bei der
notwendigen Konsolidierung der öffentlichen Haushalte.

Budgetsteigerung durch Landesstraßen und Krankenhäuser

Die Steigerung des Landesbudgets beträgt unter Einbeziehung der
"Sondereinflüsse" - Übernahme der Bundesstraßen sowie der beiden
Krankenhäuser Hohenems und Bludenz - acht Prozent. Wird das
Budgetvolumen 2003 um die angeführten Sondereinflüsse bereinigt
(zusammen 68 Millionen Euro), verbleibt bei einem Vergleich mit dem
Landesvoranschlag 2002 eine Erhöhung um 1,2 Prozent.

Die "dicksten Brocken" im Landesvoranschlag 2003 sind die
Landes-Krankenanstalten (205,8 Millionen Euro), die Wohnbauförderung
(136 Millionen Euro) und die soziale Wohlfahrt (83,2 Millionen Euro).
Ein bedeutender Investionsschwerpunkt ist laut Landesrat Stemer
wieder der Bereich Bildung, Forschung und Wissenschaft, der mit 40,4
Millionen Euro dotiert ist, "das ist ein Plus von 5,26 Prozent
gegenüber dem Voranschlag 2002". Stemer hob auch die stark gestiegene
Kindergartenförderung (auf 12,7 Millionen Euro) hervor. Generell sei
keine Kürzung bei den Förderungen vorgenommen worden, so der
Landesrat abschließend.
(tm/dig) (budget2003.vlk)

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