- 12.11.2002, 12:44:53
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Broukal: Ankurbelung der Wirtschaft durch mehr Investitionen in Forschung und Entwicklung
: SPÖ will Versäumnisse und wirtschaftliche Rückschritte der Regierung Schüssel rasch beheben
Wien (SK) Große Versäumnisse in der Forschungs- und
Innovationspolitik und damit verbundene massive wirtschaftliche
Rückschritte in der Zeit der Schüssel Regierung konstatierte heute
SPÖ-Nationalratskandidat Josef Broukal bei einer gemeinsamen
Pressekonferenz mit der Salzburger SPÖ-Vorsitzenden, LH-Stv. Gabriele
Burgstaller, in Salzburg. Broukal forderte eine Optimierung der
Forschungspolitik, insbesondere die Bündelung der
Forschungsinstrumente in einem Ministerium, die Erhöhung der
Forschungsausgaben und eine Anhebung der ForscherInnenquote. Diese
Maßnahmen seien unverzichtbar, um den Wirtschafsstandort Österreich
wieder zu stärken und neue zukunftsträchtige Jobs zu schaffen, so
Broukal. "Gute Unternehmer wissen, wie's geht: In wirtschaftlich
schlechteren Zeiten wird voll auf Forschung und Entwicklung gesetzt.
Wer das nicht macht, ist bald Zweiter. Daher setzt die SPÖ mit ihrem
Programm inhaltlich und personell mit Josef Broukal voll auf neue
Technologien und die Forderung von Forschung und Entwicklung",
betonte Burgstaller. ****
"Forschung und Technologie sind für das Entstehen und Bestehen
zukunftsorientierter Unternehmen die wichtigste Grundlage. Damit
dienen sie dem für die SPÖ wichtigstem Ziel, die Beschäftigung zu
steigern und neue zukunftsträchtige Jobs zu schaffen", gab sich
Broukal überzeugt.
Broukal tritt für eine jährliche Steigerung der Forschungsausgaben um
0,15 Prozent des BIP ein, damit Österreich den internationalen
Anschluss nicht verliert. Dabei solle gefördert werden, wo der größte
Nutzeffekt zu erwarten ist. Außerdem solle durch Bürokratieabbau die
Neugründung von Unternehmen erleichtert werden sowie ein
"Investitionsfreibetrag Neu" für Unternehmen befristet auf ein Jahr
eingeführt werden, der am Wachstum der Investitionen orientiert ist
und bis zu 30% der Investitionen betragen kann. Weiters solle Jung-
und KleinunternehmerInnen ein verbesserter Zugang zu Risikokapital
ermöglicht werden, Anreize für Investitionen in Weiterbildung in Form
von Prämien ("Bildungssparen") geschaffen werden und auf europäischer
Ebene eine stärkere Harmonisierung z.B. der Kapitalbesteuerung
durchgeführt werden.
Das Ziel heißt: "Österreich soll in den nächsten Jahren zehn Prozent
mehr ForscherInnen haben: Das sind etwa 2.000 wissenschaftlich
arbeitende Menschen mehr. Dieses Ziel will die SPÖ mit einem Bündel
abgestimmter Maßnahmen in einem eigenen, starken Forschungs- und
Technologieministerium - damit zukünftig auch Kompetenzstreitigkeiten
ausgeschlossen werden - erreichen", erklärte Broukal abschließend.
(Schluss) sl
Rückfragehinweis: Pressedienst der SPÖ
Tel.: 01/53427-275
http://www.spoe.at
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