Evangelische Kirchen in Österreich und Deutschland vertiefen Zusammenarbeit utl.: Kommuniqué kündigt verstärktes Engagament auf europäischer Ebene an

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Wien, 12. November 2002 (epd Ö) Ihre Kirchengemeinschaft vertiefen wollen die Evangelische Kirche A.B. und die Evangelische Kirche H.B. in Österreich (EKiÖ) einerseits sowie die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) und ihre 24 Gliedkirchen andererseits. Das hält ein Kommuniqué fest, das am 12. November von Bischof Mag. Herwig Sturm, Landessuperintendent Hofrat Mag. Peter Karner und dem Ratsvorsitzenden der EKD, Präses Manfred Kock, unterzeichnet wurde. In dem Kommuniqué heißt es: "Wir wollen die bewährte Zusammenarbeit zwischen den Dienststellen unserer Kirchen intensivieren, Verbindungen auf kirchenleitender Ebene pflegen und unser gemeinsames Engagement auf europäischer Ebene verstärken."

Betont wird in dem Papier, dass das sprachliche und kulturelle Erbe sowie die geographische Nachbarschaft "eine besondere Nähe zwischen unseren Kirchen" begründet. Aufgrund der Mitgliedschaft Deutschlands und Österreichs in der Europäischen Union wüßten sich beide Kirchen dem europäischen Intergrationsprozess "als Weg zur Verwirklichung von Frieden und Versöhnung für den gesamten Kontinent" verpflichtet. Wörtlich heißt es. "Beide Kirchen halten es für notwendig, die protestantische Stimme in Europa zu stärken. Sie unterstützen die Konferenz Europäischer Kirchen, insbesondere in ihren Aufgaben gegenüber den Institutionen der EU und dem Europarat."

Hervorgehoben werden auch einige Punkte der bisherigen praktischen Zusammenarbeit zwischen den Kirchen, wie das Engagement der EKD in der evangelischen Urlauberseelsorge an mehr als 50 Orten in Österreich sowie die Beiträge der EKiÖ zur Arbeit des EKD-Büros in Brüssel.

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