• 11.11.2002, 09:00:00
  • /
  • OTS0012 OTW0012

Der Wiener Festivalchef als weltweiter Präsident

Fritz Thom wurde Vorsitzender der "International Jazz Festival Organisation"

Wien/New York (OTS) - Fritz Thom, Veranstalter des Jazz Fest Wien,
wurde heute in New York zum Präsidenten der "International Jazz
Festival Organisation (IJFO)" gewählt. Die IJFO ist der
Interessensverband der zwölf bedeutendsten Jazzfestivals der Welt.

Fritz Thom ist seit Jahren schon ein fixer Bestandteil im Bereich
des österreichischen Veranstaltungsmanagements und der
Kulturprojekte-Entwicklung. Nach den legendären Festivalgründungen in
Wiesen 1976, Velden 1979 und Hollabrunn 1985 hob er 1991 das Jazz
Fest Wien aus der Taufe und positionierte damit die österreichische
Bundeshauptstadt als eine der europäischen Jazzmetropolen. - Mit
seinen Clubs und einzigartigen Schauplätzen wie Staatsoper,
Museumsquartier oder Rathaus gehört Wien heute zu den größten und
bedeutendsten Jazzfestivalplätzen der Welt.

Nicht zuletzt aufgrund dieser Erfolge wurde der
neunundvierzigjährige, der in den vergangenen Jahren darüberhinaus
vorwiegend im asiatischen Raum bedeutende Crossover- und
Medien-Projekte entwickelt hat, heute in New York zum Präsidenten der
"International Jazz Festival Organisation" gewählt. Thom tritt damit
die Nachfolge von Gorgun Taner, Chef der Kulturfoundation Istanbul
an.

Zum exclusiven Club zählen neben dem Jazz Fest Wien u.a. die
Festivals in Montreux (Schweiz), North Sea (Holland), Montreal
(Canada) und Monterey (USA). Jährlich entwickeln diese Festivals ein
Programm für insgesamt 2 Millionen Musikfans. Tendenz - vor allem in
Europa - steigend: Allein der Jazzfestivalmarkt am "alten" Kontinent
umfasst laut einer Studie der Acron Management Consultants 1.500
Festivals, die jährlich 16 Millionen Besucher verbuchen. Die
Wachstumsraten prognostizieren die Consulter dabei mit rund vier
Prozent per anno.

Vor diesem Hintergrund sieht Thom seine neue Aufgabe "als
Herausforderung, unter geänderten Vorzeichen des Marktes und unter
Berücksichtigung der künstlerischen Entwicklungen bereits gesetzte
Qualitätsstandards international zu sichern. Dem Trend der
Künstlermanagements, ihre Klientel als ,Stangenware‘ durch die rasant
steigende Nachfrage von Veranstaltern durchzubuchen und damit
leichtes Geld zu verdienen, müssen wir mit intelligenten Projekten
gegensteuern. Gleichzeitig gilt es, die Dienstleistungen für das
Publikum zu optimieren und einer globalen Wirtschaft am Sektor des
Sponsorings ein attraktives Angebot unterbreiten zu können. Durch den
Zusammenschluss der großen 12 können dabei viele Synergien genutzt
werden."

Rückfragehinweis:
AirPlay Vienna
Marketing in Dialog
Rudi Spreitzer
mailto:info@airplay.at
Tel.: 01 5815260
http://www.airplay.at

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NEF

Bei Facebook teilen.
Bei X teilen.
Bei LinkedIn teilen.
Bei Xing teilen.
Bei Bluesky teilen

Stichworte

Channel