- 10.11.2002, 14:01:03
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Rauch-Kallat: Die Chance ist weiblich - Realität Maßstab der Politik
ÖVP will unabhängige Alterssicherung für Frauen - neue ÖVP- Kandidatinnen: "So schauen Siegerinnen aus."
Vösendorf, 10. November 2002 (ÖVP-PD), "Die ÖVP-Frauenpolitik
orientiert sich an den tatsächlichen Bedürfnissen von Frauen", sagte
heute, Sonntag, ÖVP-Generalsekretärin und ÖVP-Frauenchefin Abg.z.NR
Maria Rauch-Kallat beim ÖVP-Frauenkongress im Eventhotel Pyramide in
Vösendorf. Dass nun 18 Monate Kinderbetreuungszeit pensionsbegründend
angerechnet würden, sei alleine der Verdienst der ÖVP. "Wir wollen
eine unabhängige Alterssicherung für Frauen schaffen, die auf Grund
von Familienarbeit und Kindererziehung keine eigenen
Pensionsansprüche erwerben konnten", sagte Rauch-Kallat****
Den ÖVP-Frauen sei es ein Anliegen, die stark männlich dominierte
Arbeit in der Politik zu verändern. Rauch-Kallat: "Wir wollen sowohl
eine partnerschaftliche Lebensführung, als auch eine
partnerschaftliche Politikgestaltung." Deshalb müsse eine
wirkungsvolle Frauenpolitik in allen Politikfeldern verankert sein.
Eine nur auf sich selbst bezogenen Frauenpolitik könne in der
heutigen Zeit längst keine Antworten mehr geben. Der linke Feminismus
sei daher überholt und gescheitert.
Die ÖVP-Frauen seien eine politische Stimme für alle
selbstbewussten, starken und modernen Frauen in diesem Land, aber
auch eine solidarische Stimme für alle Frauen, die Hilfe brauchen.
Über die jüngsten ÖVP-Frauen, wie die Bundesobfrau der Jungen ÖVP,
Silvia Fuhrmann, die Migrationsbeauftragte Sirvan Ekici oder Theresia
Philippi, die auf der ÖVP-Bundesliste an der 13. Stelle stehe, oder
über Claudia Haas und Anna Wohlesser könne man mit Stolz sagen: "So
schauen Siegerinnen aus, nämlich stark.schwarz.- und sehr weiblich",
so Rauch-Kallat.
Das Selbstverständnis, dass Frauen Führungsfunktionen übernehmen,
gehe von der ÖVP aus: "Wir sind die Partei, die die erste Ministerin
dieser Republik, Grete Rehor, die erste Nationalratspräsidentin,
Marga Hubinek, und die erste Notenbankpräsidentin, Maria Schaumayer,
ins Amt berufen hat. Auch eine Frau Landeshauptmann hat sich noch vor
einigen Jahren niemand vorstellen können. Waltraud Klasnics Politik
ist heute Vorbild und mit Hilde Zach haben wir nun in Innsbruck auch
die erste Frau an der Spitze einer Landeshauptstadt."
Auf der ÖVP-Bundesliste für die Nationalratswahl fänden sich
exakt 50% Frauen. Auf den ersten Plätzen gebe es sogar mehr Frauen
(7) als Männer (5). "Das ist ein Zeichen, dass wir ÖVP-Frauen gehört
werden, und daher bekommen wir auch, was wir wollen, nämlich das
Mitspracherecht in allen politischen Bereichen. Wir jammern nicht
über die Opferrolle der Frauen, sondern geben den Frauen Kraft und
Mut."
Die Volkspartei habe entscheidende Verbesserungen für die Frauen
in Österreich durchgesetzt. Als Beispiele nannte Rauch-Kallat das
Kinderbetreuungsgeld, die Familienhospizkarenz, die Abfertigung neu,
die Initiativen "Audit Familie und Beruf" und den Wettbewerb "Frauen-
und familienfreundlichste Betriebe" sowie die Kindergartenmilliarde.
Weitere Ziele der ÖVP-Frauen seien die Schließung der
Einkommensschere zwischen Männern und Frauen, bedürfnisgerechte
Angebote bei Kinderbetreuungseinrichtungen und flexible
Arbeitszeiten. Die Arbeitsmarktchancen von Frauen seien nicht nur von
ihrer Qualifikation abhängig, sondern auch davon, "ob sie
Betreuungspflichten haben". Für diesbezügliche gezielte Maßnahmen
seien die ÖVP-Frauen ständig in Gesprächen mit Wirtschaft und
Unternehmen, schloss die ÖVP-Generalsekretärin.
Rückfragehinweis: ÖVP-Kommunikationsabteilung, Tel.:(01) 401 26-420
Internet: http://www.oevp.at
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